Dienstag, 10. Oktober 2017

Ordnung Schaffen Woche 30

Diese Woche heisst es erst einmal auf die Erfahrungen der letzten Woche(n) zurückblicken, was lief gut und wo gibt es Verbesserungsbedarf. Passt die Einteilung in den Tagesablauf bzw. Agenda? Hat man sich eher zuviel als zuwenig vorgenommen? Und haben die jeweiligen Aufgaben mehr oder weniger Zeit in Beschlag genommen?

Gut, ich habe nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte, aber ich habe mehr erledigt als ich erst gedacht hatte. Die meisten Aufgaben und zu erledigenden Dinge dauern hier sicherlich mehr als eine Stunde, daher sind diese natürlich auch etwas schwieriger einzuplanen. Ich bin aber davon überzeugt, dass ich auf dem richtigen Weg bin und werde mich da einfach durchbeissen ;-)

Weiterhin gilt es diese Woche binnen einer Stunde die 5 wichtigsten 5-15-Minuten-Aufgaben anzupacken, ganz einfach um zu vermeiden, dass diese in der Hektik verschoben und vergessen werden. Und hier liegt - siehe oben - das Problem, die wichtigsten aktuellen Dinge dauern sicher mehr als 15 Minuten. Ich werde daher zwei wichtige Aufgaben anpacken, nämlich den Geschenkevorrat sichten und ggf. anfüllen und den Turnbeutel fürs Müllerchen fertigzustellen. Es kommen noch die Aufgaben von letzter Woche wie Pulli ausbessern und Kleidung vom Müllerchen durchsehen dazu. Das wrede ich diese Woche wohl definitiv erledigen, das wäre ja wohl gelacht.

Zwischenstand HerbstHandarbeitsBingo

Es ist mal wieder Zeit für einen Zwischenstand:
Mittlerweile habe ich ja schon so einige Sockenpaare gestrickt, die aktuellen für meine Schwester sind mit Zöpfen, das kann ich also auch abhaken.

Kakao/heisse Schokolade trinken beim Stricken ist bei dem jetzigen trüben und nasskalten Wetter so überhaupt keine Strafe; glücklicherweise soll es zum Wochenende hin wieder wärmer und sonniger werden.

Klettverschlüsse habe ich bei den Gardinen im Wohnzimmer eingenäht. Die Gardinen sind vom Möbelschweden und der Stoff ist an sich wunderbar, wenn auch etwas abenteuerlich zugeschnitten, aber die Gardinenschlaufen waren nicht wirklich praktisch. Die Gardinenstangen haben wir von den Vorbesitzern übernommen, denn sie passen vom Stil her so richtig gut zum Haus, sind aber aus schwerem Metall. Und wenn ich dann bei jeder Gardinenwäsche (bei Kind und 2 Katzen kommt das des öfteren vor) erst die Stangen abmontieren muss, dann bin ich damit sehr lange beschäftigt. Abgesehen davon, sooo kräftig bin ich nun auch wieder nicht.
Also habe ich die Schlaufen vorsichtig abgetrennt, jeweils ein Ende samt Klettteil wieder angenäht und am anderen Ende den entsprechenden Klettgegenpart aufgenäht. Nach den ersten Schlaufen ging es auch sehr schnell und so hängen hier jetzt Gardinen an allen Fenstern und Glastüren, was das Wohnzimmer noch gemütlicher macht.

Sonntag, 8. Oktober 2017

Gemütliches Wochenende...

... ist hier angesagt.

Gestern mit meinen lieben Freundinnen M. und M. bei leckerem Brunch mal wieder so richtig alles bequatscht und die allerneuesten Neuigkeiten ausgetauscht. Und heute dann einen wunderbar ruhigen Tag mit dem Müllerchen (nun ja, der ist etwas weniger ruhig) und Herrn Müller. Wir haben sogar noch einiges im Haus geschafft, was wir schon lange vorhatten.

Das Handarbeiten kommt auch nicht zu kurz, auf den Nadeln sind Socken für meine Schwester, denn wenn alles so läuft wie geplant, machen wir demnächst wieder einen Abstecher in die alte Heimat.

2 Socken gleichzeitig stricken und leckeren Kakao trinken ;-)

Donnerstag, 5. Oktober 2017

WMDEDGT 10/2017

Es ist bereits der 5. des Monats, Zeit für Frau Brüllens WMDEDGT:

Heute ist Donnerstag, was eigentlich ein ganz normaler Schultag fürs Müllerchen wäre und somit für uns Eltern mit dem Morgenmarathon anfangen würde, wäre es nicht, dass die Grundschullehrer in den Niederlande heute streiken. Keine Schule fürs Müllerchen heute, er darf ausschlafen und wir Eltern können auch etwas länger liegen bleiben.

Kurz zum Hintergrund des Streiks, das machen die Lehrer nicht einfach so zum Spass. Sie protestieren für mehr Gehalt (sie werden im Vergleich zu Lehrern an weiterführenden Schulen erheblich schlechter bezahlt), für weniger Verwaltungsaufwand, für kleinere Klassen (momentan sind es bis zu 34 Schüler in einer Grundschulklasse) und dafür, dass mehr Nachwuchs kommt und so der Grundschullehrermangel ein Ende hat. Wenn nämlich mal ein/e Lehrer/in krank ist, dann fällt leider oft genug der Unterricht aus, denn es gibt schlicht und einfach keine Ersatzlehrer.

Herr Müller und ich stehen hinter den Lehrern, so kann man schlieslich nicht vernünftig arbeiten und es geht ja auch gerade um die Basis für alles weitere Lernen bei den Kindern.
Natürlich stellt der Streik viele Eltern vor das Problem wohin mit dem Kind, aber hier am Ort bieten die Sportvereine Vormittagsbetreuung mit Sport (teilweise gratis, teilweise gegen einen minimalen Preis), die Horte haben morgens schon geöffnet und an unserer Schule sind die Eltern ziemlich gut vernetzt, da muss also kein Kind alleine zuhause bleiben.
Herr Müller arbeitet heute zuhause, ich ja sowieso, das Müllerchen ist also bestens versorgt und Leseübungen machen wir auch zuhause haha.

Aber gut, der Tag fängt gegen 7 Uhr an, da steht Herr Müller auf, aber beim Müllerchen im Zimmer ist noch alles ruhig und ich bleibe daher auch einfach liegen und kuschel mich ins warme Bett. Dann kommt das Müllerchen um 9 Uhr doch angetapst und will mir unbedingt seine neueste Legokreation zeigen. Na, dann mal doch gleich aufstehen und frühstücken. Danach unter die Dusche und ich bin bereit für den Tag. Es folgt das übliche wie Wäsche waschen, bügeln, einkaufen etc. und so vergeht die Zeit bis zum Mittagessen in Windeseile. Das Müllerchen spielt begeistert mit lego und muss fast davon losgerissen werden...

Nach dem Essen Mail checken, spielen mit dem Müllerchen, im Garten nachsehen, ob nach dem Sturm noch alles ok ist, an den Socken für Freundin M. weiterstricken, also alles keine besonderen Dinge. Meine Schwester ruft noch an und wir reden eine ganze Weile. Schön, dass es ihr gutgeht, sie hatte eine unangenehme Untersuchung, aber glücklicherweise ist alles in Ordnung. Puhh, das erleichtert!

Abendessen ist heute etwas früher, denn erstens ist Herr Müller ja bereits zuhause wegen home Office und heute abend kommen die Auto-Jungs zum fachsimpeln.

Schnell das Müllerchen bettfertig machen und Geschichte vorlesen, dann klingelt es auch schon. Ich bleibe eine Weile, wir reden nicht nur über Autos 😉, die Jungs sind wirklich nett und gesellig, aber da sie doch unbedingt die neueste Errungenschaft von Herrn Müller angucken wollen (uraltes Cabrio) und voraussichtlich lange draußen am Auto rumgucken werden, entschliesse ich mich nach oben zu gehen. Katze Miezi hält mir Gesellschaft und ich schreibe diesen Post. Und nebenbei versuche ich das Müllerchen zu überzeugen, dass es jetzt doch wirklich Kinderbettzeit ist grrrrrrrrr

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Ordnung Schaffen Woche 29

Die meisten wichtigen und dringenden Aufgaben der letzten Woche sind getan und die verbleibenden sind bereits eingeplant bzw. sogar schon am laufen, aber benötigen noch etwas mehr Zeit oder Informationen von anderen.  Hier ist also alles bestens.

In dieser Woche gilt es in einer Stunde so viele "weniger als 5 Minuten dauernde"-Aktionen zu erledigen. Obwohl es sich hierbei um Dinge handelt, die superschnell erledigt sind, bleiben gerade diese Aufgaben meist unerledigt, weil "das mach ich dann schon noch später" und später wird meistens zu niemals.

Ab und zu habe ich die Anwandlung, dass ich so kleine Angelegenheiten wirklich sofort gleich auf der Stelle in Angriff nehme, nur dann eben, wenn ich gerade mit etwas ganz anderem beschäftigt bin. Tja, auch nicht die beste Methode, denn wenn ich gerade beim Kochen bin, nebenbei mal schnell ein paar Sachen abspüle, das Müsli umfülle, den Katzen Fressen gebe etc. dann wird all das Multitasken zu einem grossen Kuddelmuddel und ich entsprechend knatschig. Und letztendlich hat niemand etwas davon.

Also gut, gerade habe ich eine knappe Stunde Zeit, bevor es wieder an die Lehrbücher geht, dann werfe ich mal einen Blick auf meine Liste.
Nur, so vieles gibt es da gar nicht, ich kann daher nur den Koffer säubern und auf den Dachboden bringen, eine Aufladeschnur zum entsprechenden Gerät legen, den Handstaubsauger leeren und das war's dann?! Gut, die Katzennäpfe habe ich auch noch gesäubert und den Papierabfall zur Tonne gebracht, mehr fällt mir jedoch wirklich nicht mehr ein.
Bin ich jetzt schon so gut organisiert, dass ich die kleinen schnellen Aufgaben automatisch gleich regele bzw. erledige? Hmmmm, darüber muss ich mal nachdenken...

Dienstag, 3. Oktober 2017

Schiefe Linie

Kennt Ihr das? Nichts läuft wirklich gut, aber auch nicht schlecht? Keine grossen Dramen, allerdings geht nix auf Anhieb gut, sondern man mäandert sozusagen bis zum Ende?
Genauso ist das momentan hier. Ich hangele mich so durch den Tag, letztendlich kriege ich auch mehr oder weniger alles fertig, jedoch fehlt einfach das befriedigende Gefühl.

Hmmm, ob das jetzt schon der Herbstblues ist? Bitte nicht, ich hoffe ja noch auf einen goldenen Oktober, wenn schon der Sommer nicht wirklich stattgefunden hat.

So, ich trinke jetzt mal eine Tasse Kaffee und gönne mir ein paar Schokopepernoten, die gibt es nämlich auch schon im Supermarkt...


Sonntag, 1. Oktober 2017

Schallendes Gelächter...

... wurde aus dem leisen vorwitzigen Kichern der fünf Stricknadeln. Das Starkbleiben dauerte beinahe 48 Stunden, aber dann wurde ich schwach, ich hab's versucht, aber es hat nicht sollen sein.

Es wäre zu einfach, die Kapitulation aufs Müllerchen zu schieben, aber Tatsache ist, dass ich einfacher Socken stricken kann, wenn er um mich herum spielt und tobt, als komplizierte Loch- und Zopfmuster auf die entsprechende Maschenzahl umrechnen.

Nun, ich versuche jetzt einfach beides zu kombinieren. Einerseits die Zopfmustersocken für Freundin M. (eine andere als die der blauen Socken, wohlgemerkt, aber ich möchte eigentlich nicht M1 oder M2 schreiben, das kommt mir ein bisschen ungerecht vor), bei denen ich das Muster wahrscheinlich sogar noch im Schlaf stricken kann und andererseits, wenn ich vormittags Zeit habe (dann ist das Müllerchen in der Schule) und mich dem Maschenchaos widmen kann, dann werde ich am grauen Musterpulli weiterstricken.