Mittwoch, 5. Juni 2019

Ordnung Schaffen Reloaded - Woche 14 und kleiner UFO-Update

Ja, ich weiss, ich habe erst vor einigen Tagen zu Woche 13 geschrieben, da aber die Aufgabe für die 14. Woche wiederum "Richte einen passenden Arbeitsplatz ein - Fortsetzung" lautet und ich dies ja bereits getan habe und nicht mehr wirklich noch Dinge anzupassen sind, geht es fröhlich im Eiltempo weiter.

Gestern abend habe ich die Zeit bis meine Lieblingsserie anfängt genutzt um meine Sammelmappe weiter zu entmüllen und z. B. die Kontoauszüge von 2010 und 2011 schon einmal aus dem Bankordner zu nehmen. Heute morgen habe ich dann gleich mal die nicht mehr benötigten Unterlagen geshreddert und im Papiermüll entsorgt. Hach, das erleichtert wirklich! Auch wenn es keine besonders grosse Aktion war, dieser kleine Erfolg spornt mich doch an.

Demnächst geht es mit den ganzen Ordnern mit den Gebrauchsanweisungen weiter. Beim Abheften von Gebrauchsanweisungen, die noch in der Sammelmappe waren, habe ich zwar schon ein paar nicht mehr benötigte Gebrauchsanweisungen entsorgt, aber es schadet ja nix wenn ich da einmal genauer durch die Unterlagen gehe. Dies ist auch eine Aktion, die ich wunderbar abends erledigen kann, wenn das Müllerchen im Bett ist und nicht mehr um mich herumhupft ;-) das kann mich nämlich erstens ziemlich ablenken und zweitens verbringe ich meine Zeit lieber mit dem Müllerchen und spiele als dass ich Papierkram erledige...

Bei den UFO's geht es übrigens auch weiter. Momentan bin ich beim zweiten Ärmel für Herrn Müllers Pullover. Nachdem ich gestern die bereits gestrickten Teile mal auf einen passenden Pulli von ihm gelegt und festgestellt habe, dass es mehr oder weniger passt, wird dieser Ärmel jetzt auch fertiggestrickt und dann geht es ans Fertigstellen. Das ist ja immer meine Schwachstelle, ich finde das Stricken einfach so schön und beruhigend und könnte einfach immer so vor mich hinstricken. Aber damit erledigen sich die UFO's nicht, tja, die kleinen Kobolde hier helfen auch nicht und dann muss ich mich da wohl einfach weiterhin durchbeissen.

Einen schönen Tag wünsche ich Euch allen!


Montag, 3. Juni 2019

Ordnung Schaffen Reloaded - Woche 13

Das Ordnung halten funktioniert weiterhin ziemlich gut - sofern dies natürlich mit dem Wirbelwind und 2 Katzen möglich ist. Aber da hier schliesslich gewohnt wird und unser Haus kein Ausstellungsstück ist, finde ich dies nicht so dramatisch.

Was mir aber immer wieder auffällt ist, dass kleine Gewohnheiten (wie abends mal schnell abspülen, die Brotdose und Trinkflasche fürs Müllerchen gleich bereitstellen etc.) fast wie automatisch gehen und ich zum Beispiel morgens früher aufwache und gleich fit bin und somit wirklich gemütlich in den Tag starten kann. Tja, und das bei mir, ich alter Nachteule und Morgenmuffel... Keine Ahnung, ob dies wirklich damit zusammen hängt, es ist mir eben aufgefallen.

Gut, weiter mit dem nächsten Aufgabenbereich "Übersicht in Finanzen und Dokumente bringen".
Seit einigen Monaten mache ich einen Buchhaltungskurs, da ich in der Arbeit meine Kollegin von der Buchhaltung vertrete und doch gerne wissen will, warum manche Dinge so und nicht anders sind, oder weil mich die Hintergründe zu Themen wie Anmahnung etc. interessieren. Gaaaanz früher im Studium hatte ich das mal so kurz nebenbei gelernt, dann nie mehr wirklich gebraucht und jetzt wurde es wieder wichtig. Nun, lange Rede kurzer Sinn, in dem Kurs habe ich schon so einiges gelernt, was man auch als Privatperson wissen sollte und im täglichen Leben umsetzen kann. Auch durch den Umzug vor 3 Jahren bedingt ist unsere gesamte Buchhaltung und Dokumentesammlung auf Vordermann.

Aber es gibt immer etwas das besser geregelt werden kann, und so habe ich mich mal an die Wochenaufgabe Nr. 1 = Woche 13 insgesamt gesehen gemacht: "Richte einen passenden Arbeitsplatz ein". Es klingt logisch, dass Computer/Laptop, Büromaterial und Ordner zusammen in einem Zimmer aufgeborgen werden sollten und man dort gleich alles wunderbar umproblematisch erledigen kann, aber das ist bei den meisten wohl anders - schon allein wohnraumbedingt.

Wir haben zwar den Dachboden als Arbeitszimmer gedacht und dort stehen auch die meisten Computersachen und die Aktenordner, aber für die täglichen Dinge ist dies nicht so praktisch, denn ich muss erst 2 Treppen nach oben laufen und das ist zwar kein Problem, aber hält mich doch irgendwie davon ab kleine Dinge gleich zu erledigen.
Also haben wir das so geregelt, dass im Dachboden eben die Ordner mit den Unterlagen sind, die wir nicht so oft benötigen (Arbeitsverträge und dergleichen) und die Ordner mit z.B. Gebrauchsanweisungen befinden sich im Sekretär im Wohnzimmer. In diesem Sekretär habe ich auch Briefpapier, Briefmarken, Grusskarten, Schreibmaterial und Geschenkpapier sowie einige "Notfallgeschenke" (wenn ich mal unvermutet etwas für einen Geburtstag oder so benötige). Desweiteren sind dort Sichthüllen und L-Mappen, die auch das Vorsortieren von Unterlagen vereinfachen. Herr Müller und ich haben je eine Sammelmappe für Dokumente, die aufgehoben werden müssen. Wenn dann einiges an Papierzeugs zusammenkommt, packe ich die Mappe und berge die Dokumente in den Ordner im Dachboden auf.

Das ist jetzt noch nicht superideal, funktioniert aber für uns prima. Sollten wir einmal ein Dokument benötigen, brauchen wir nur in der jeweiligen Sammelmappe bzw. im Dachboden nachsehen.
Sobald das Müllerchen alt genug ist um in den Dachboden umzuziehen, dann wird sein Spielzimmer zum Arbeitszimmer umfunktioniert, das ist im 1. Stock und so würden wir dann gleich allen Bürokram dorthin verlegen. Das macht es dann noch einfacher, wird aber bis zur Umsetzung wohl noch ein paar Jährchen dauern.

PS an Valomea: Wie ist Dein Buch "Die magische Küchenspüle"? Das ist doch sozusagen die FlyLady, dann aber auf Deutsch? Ich habe schon öfter mal auf die amerikanische Webseite geguckt und finde auch Unf**k Your Habitat ziemlich witzig und inspirierend ;-)

Montag, 27. Mai 2019

Ordnung Schaffen Reloaded - Woche 12 und Fazit

Tja, was soll ich sagen, mit dem Bloggen ist das momentan so eine Sache, entweder ich habe keine Zeit wegen Beruf/Kind/Haushalt/Garten oder Laptop/PC/Tablet verweigern einfach ihren Dienst... Ob das wohl die Nachwirkungen von Ulrikes Magischer Geburtstagsaktion sind? Darüber muss ich mal gut nachdenken :-)

Woche 12 ist auch gleich die letzte Woche im Bereich "Aufräumen". In dieser Woche gilt es die gelernten Aktivitäten weiter auszubauen bzw. in Fleisch und Blut übergehen zu lassen und ebenso gezielt die sogenannten "Magneten" anzupacken.
Als Magneten werden die Stellen bezeichnet, bei denen sich auf magische Weise (huch, da isses wieder) immer wieder Zeugs ansammelt, man denke nur an Esstisch, Küchentheke, Treppenabsatz usw.

Bei uns ist der Esstisch das grosse Sorgenkind. Momentan befinden sich darauf wieder einmal das Arbeitslaptop von Herrn Müller, 3 Zeichenblöcke vom Müllerchen sowie diverse lose Blätter, Legosteine und Playmobil, noch ein kleiner Karton vom Versand, noch mehr Spielzeug und Papierzeugs und dann habe ich noch garnicht das Fensterbrett erwähnt, das auch noch zugemüllt ist.
GRRRR, das wird definitiv wieder einmal aufgeräumt und dann werden wir uns etwas einfallen lassen, damit das Chaos wirklich ein Ende hat.
Aber immerhin sind Küchentheke, Spüle und der kleine Wohnzimmertisch in 9 von 10 Fällen schön aufgeräumt und im Bedarfsfall können wir diese auch in 10 min wieder in den Status "aufgeräumt" bekommen - ohne dass z.B. Papier einfach in die nächste Schublade gesteckt wird (das wäre ja auch zu einfach und nicht Sinn und Zweck der Aufräumaktion).

So nach diesen 12 Wochen/Aufgaben merke ich doch, dass mir viele Handlungen selbstverständlich geworden sind. Das Geschirr, das nicht in die Spülmaschine passt, wird gleich abgespült oder wir erledigen dies zusammen am Abend und quatschen gleich noch miteinander (macht ja zu zweit auch mehr Spass) und sogar das Müllerchen räumt ab und zu von selbst auf. Naja, Kinder lernen ja auch von ihren Eltern am besten durch Vorleben der Prinzipien (oder so ähnlich...).

So insgesamt gesehen habe ich festgestellt, dass es immer Tipps und Tricks gibt, die mir weiterhelfen und die wir für unsere Familie/Zusammenleben gut einsetzen können. Manches wie z.B. morgens Bett machen habe ich ja schon so gemacht, aber die 10-Minuten-Runde abends war mehr oder weniger neu für mich und bringt wirklich einiges ohne dass ich hinterher gleich total k.o. bin.

Und jetzt mal sehen, was der nächste Bereich so für Erkenntnisse bringen wird....

Mittwoch, 15. Mai 2019

Geburtstagsaktion von Ulrike zum Thema "Märchen/Magisches"

Ulrikes Blog feiert am 16. Mai den 7. Bloggeburtstag und Ulrike hat sich eine märchenhafte Aktion einfallen lassen. Eine Wichtelaktion mit dem Thema "zauberhafte 7 Sachen - Täschchen". An dieser Stelle schon einmal meinen herzlichsten Glückwunsch zum Bloggeburtstag, liebe Ulrike, van harte gefeliciteerd!

Folgende Vorgaben gab es:
Jeder Teilnehmer näht ein kleines Täschchen, also ein Etui, Kosmetiktasche, kleine Zippertasche oder ähnliches.
Das Motto ist Magie, zauberhaftes, Elfen, Märchen....Das kann ein zauberhafter, weil total schöner Stoff sein, Einhörner, Feen, Elfen, was auch immer lasst Eure Fantasie mal ein bisschen spielen. Ihr dürft gerne sticken, häkeln, stricken....In Eure genähte Tasche sollen dann noch 7 Kleinigkeiten gepackt werden: also z.B. schöne Stifte, Anhänger, etwas gebasteltes, Gehäkeltes, was auch immer. Das bleibt Euch überlassen.

Ich habe schon fleissig im Netz herumgesucht (irgendwie muss ich das prokastrinieren ja verblümen, oder?) und als ich dann erfahren habe, wer mein Wichtel ist, konnte ich ganz gezielt gucken und alles benötigte zusammensuchen.

Magie, Märchen, als erstes fielen mir Sterne ein, das Märchen vom Sterntaler mag ich auch sehr gerne. Und letztens hatte ich ein Top aus Sternenstoff genäht, davon war noch viel Stoff übrig. Ein bisschen weitersuchen im Stoffvorrat und fast ganz unten fand ich einen lila/blau schimmernden Stoff. Diese beiden Stoffe habe ich zu einer Origami-Tasche kombiniert, mit folgendem Ergebnis:


Bei den 7 Kleinigkeiten blieb ich erst einmal beim Sternenthema geblieben mit einer Sternengirlande aus Papier, einem Sternenlesezeichen und einer Pailettensternapplikation:


Da mein Wichtel Kerstin (an dieser Stelle einen herzlichen Gruss an Dich, ich hoffe, Du liest hier mit, ich poste aber sowieso auf Instragram) auch Katzenfotos auf Instragram zeigt, habe ich noch einen Katzenschlüsselanhänger genäht - natürlich mit einer kleinen Sternenapplikation ;-) Und ich finde, Katzen gehören zu Märchen, man denke nur an den gestiefelten Kater oder die Bremer Stadtmusikanten.


Auf Instagram sah ich aber auch, dass Kerstin mit Papier bastelt und in unserem Bastelladen wurde ich auch gleich fündig: Bastelkarton in lila/blau/grün. Und um bei der Farbe Blau zu bleiben habe ich eine Perlenkette gebastelt, die hoffentlich den Geschmack meines Wichtels trifft (falls nicht, gib einfach Bescheid, ich habe auch noch viele andere Farben).

Eine Blumengirlande habe ich gehäkelt und ein Aufnähband und einige Badges zum Aufnähen vervollständigen die 7 Kleinigkeiten.


Und so habe ich das Päckchen dann auf den Weg nach Belgien geschickt.

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Und letzte Woche kam dann mein Wichtelpaket von Kerstin. Das Müllerchen war schon ganz gespannt und wollte sofort wissen, was darin war. Aber ich konnte ihn glücklicherweise noch davon abhalten, das Paket gleich zu öffnen und heute war es dann soweit!


Als erstes vielen lieben Dank, Kerstin, schon allein die Verpackung ist so liebevoll gestaltet! Und auf dem Karton war auch gleich mein Blogname, eine tolle Idee und Umsetzung. Und all die tollen Sachen, na, ich konnte mich garnicht entscheiden, was ich zuerst öffnen und anschauen sollte.

Aber dann der Reihe nach und ich fange mit der schönen bestickten Tasche an mit dem niedlichen Innenstoff, danke Kerstin!



Weiter ging es mit dem Märchenbuch, handgeschrieben extra für mich, toll! Die moderne Geschichte von Rotkäppchen ist sehr witzig, und da ich selber eine miserable Handschrift habe, bin ich immer extra begeistert, wenn jemand so toll schreiben kann, wow!


Die Glücksbringer kann ich wirklich gebrauchen, demnächst steht mal wieder eine Prüfung an, da sind alle Extraglücksbringer von ganzem Herzen willkommen. Und der Hase mit der Fahne, einfach Zucker!


Wunderschön ist auch das Windspiel in Rottönen, obwohl, ich weiss noch nicht, ob ich es übers Herz bringe es im Garten aufzuhängen wegen Katzen, Vögeln usw. Na, das muss ich ja noch nicht gleich unterscheiden.


Aber hab ich schon geschrieben, dass Kerstin einen MugRug aus dem Wappen meines Wohnortes genäht hat? Das finde ich ja eine prima Idee, und Ihr dürft jetzt alle googlen um meinen Wohnort herauszufinden hihi

Genial ist auch der Rotbäckchensirup, den gibt es hier nämlich nicht zu kaufen, zumindest hab ich den noch nicht gefunden in den Läden, und das passt auch so toll zum Rotkäppchenthema.


Hachz, ich freue mich und bin ganz begeistert, nochmals vielen herzlichen Dank an Dich Kerstin und natürlich auch an Ulrike fürs Organisieren.

Habt alle einen tollen Tag!

PS: Eigentlich sollte dieser Beitrag schon heute morgen online sein, aber erst hat die Zeitfreischaltung nicht funktioniert, dann wurden die Fotos nicht mitgenommen, dann wollte mein Laptop nicht mehr, Blogger liess mich nicht mehr einloggen, ich habe ganz viele gaaaanz schlechte Worte gesagt - und das Müllerchen hat ein paar Flüche mehr gelernt - und jetzt sitze ich ganz old school vor dem Computer und arbeite mit Tastatur und Maus. Ob da wohl doch ein kleiner Zauberer irgendwo ganz hinterhältig vor sich hinkichert?!?

Ordnung Schaffen Reloaded - Woche 10 und 11

Letzte Woche ging es ja schon um die Küche, genauer gesagt um die Küchenschränke. Und Woche 10 und 11 greifen dieses Thema (naja, dieses Zimmer) erneut auf. Es ging hier also fleissig weiter in Küche, Abstellkammer und Keller ;-)

Für Woche 10 war der Kühlschrank angesagt. In unserer Küche ist ein kleinerer Einbaukühlschrank mit Tiefkühlfach und in der Abstellkammer ist eine Kühl-/Gefrierkombi. Letztere sehe ich sowieso regelmässig durch, schon allein weil gewisse Familienmitglieder doch ab und zu mal den Eisvorrat plündern oder Apfelsaft nicht ordentlich zurückstellen und es so klebrige Pfützen geben kann... @%$^$#@
Also, dann mal los mit dem kleinen Kühlschrank: Abschalten, Ausräumen, Abtauen und Säubern. Ich habe auch nur zwei Kühlschrankleichen gefunden, einmal einen Uraltpestorest und einen Rest gekochter Nudeln, der nach zwei Wochen leicht die Farbe gewechselt hat ins Dunkelgrüne...
Merke: Reste so schnell wie möglich aufbrauchen oder eben gleich entsorgen.
Ansonsten ging es ratzfatz mit dem Abtauen und sauber machen, danach Kühlschrank wieder einschalten und nach einer Weile alles, was wir so täglich verwenden wie Yoghurt, Brotbelag, Orangensaft und dergleichen vom Kühlschrank in der Abstellkammer wieder in den kleinen Kühlschrank räumen, da ist nämlich alls schön griffbereit. Vorallem morgens ist das eine grosse Erleichterung.

Und weil's so schnell ging, habe ich gleich die Wochenaufgabe Nr. 11 drangeklebt, nämlich Vorratsschrank aufräumen. Witzigerweise gibt es hier überhaupt keine "Leichen", wir wissen aber mittlerweile ja auch, was uns schmeckt und was nicht und was wir eben regelmässig nachkaufen müssen.

So, nach diesen 3 Wochenaufgaben sind hier wirklich alle Küchenschränke durchgesehen, gereinigt und unnützes entweder entsorgt oder ins Recyclingcenter gebracht (wie z.B. 10 Plastikschüsseln, die ich zwar schon 20 Jahre habe aber echt nie verwendet habe). An sich sieht man keinen so grossen Unterschied, aber schon allein das Wissen, dass keine Dinge über Datum in der Küche sind und alles praktischer eingerichtet ist (ich habe insgesamt 3 Schränke anders eingerichtet), fühlt sich gut an.

Am Wochenende gibt es dann Wochenaufgabe Nr. 12 und mein Fazit zum Thema "Aufräumen".

Montag, 6. Mai 2019

Ordnung Schaffen Reloaded - Woche 9

Na, vom Winterschlaf direkt in die Frühjahrsmüdigkeit, so kann man das bei mir umschreiben... Ich hoffe, dass die nächsten Tage wettermässig wieder besser und vor allem ruhiger werden, denn nicht nur Müdigkeit plagt(e) mich sondern auch gemeine Kopfschmerzen (das kommt vom kalten Nordostwind).

Aber immerhin hat es für den Wochenauftrag Nr. 9 gelangt "Küchenschränke aufräumen" (das mit der zweiten Wochenaufgabe "Morgenroutine weiter anpassen/verbessern" habe ich mal weggelassen, hier läuft es eigentlich schon ziemlich gut). Als erstes habe ich mal die Schublade mit dem Frühstücks- und Backzeug ausgeräumt, sauber gemacht und altes/nicht verwendetes aussortiert bevor ich die Schublade wieder eingeräumt habe. Dann war die Schublade mit Nudeln, Reis und Konsorten dran, der Schrank für Tee, Kaffee und dergleichen, die Kramschublade (für Einkaufszettel, Schere, Streichhölzer etc.), die Essig- und Ölvorräte und die Putzmittelvorräte. Sogar die Kühl-/Gefrierkombi in der Abstellkammer habe ich sauber gemacht.

Eigentlich musste ich garnicht soviel aussortieren, anscheinend kaufen wir nicht zuviel ein oder halt nur das, was wir wirklich verwenden. Einige Uraltkräutertees (Haltbarkeitsdatum 2017) habe ich dann mal auf dem Kompost entsorgt, aber das war eigentlich das krasseste was mir unterkam. Und die Backpackung für Muffins mit Datum 12/2018 habe ich gleich "verbacken", bis jetzt leben wir noch alle ;-) aber ich gehe einfach mal davon aus, dass da dann soviel Chemie drin war, dass Bakterien und so eh keine Chance haben. Geschmeckt haben die Muffins jedenfalls!

In den nächsten Tagen werde ich noch den Unterschrank mit Kindergeschirr und Tupperware in Angriff nehmen. Da muss eigentlich gar nicht viel aussortiert werden, aber es kann auf alle Fälle besser eingerichtet werden und mal durchwischen ist ja auch keine schlechte Idee.

Montag, 15. April 2019

Ordnung Schaffen Reloaded - Woche 8

Erstmal vorneweg, bloggen via Tablet ist einfach nicht mein Ding ^&*%^&*
Ich hatte letzte Woche einen schönen langen Post verfasst, Antworten und Kommentare geschrieben und an und für sich alles richtig gemacht, und nix aber auch garnixnadaniente wurde gepostet?!? Grummelgrummelgrummel

Nun ja, es ist nicht anders, dann eben fröhlich auf ein Neues ;-)
In Woche 8 geht es darum, dass man/frau die morgendliche und abendliche Routine beibehält, damit sozusagen alles mit der Zeit automatisch geht und nicht mehr viel Zeit kostet. Desweiteren wird die "90-Minuten-Routine" für grössere Aktionen eingeführt. Diese Routine kann man entweder an einem Stück für grosse Aufgaben anwenden oder aber eben jeden Tag eine Viertelstunde für genau diese Aufgabe einsetzen. 6 x 15 min = 90 min, logisch oder? Einen Tag hat man/frau dann frei.
Auf diese Weise ist die Hemmschwelle um eine grosse Aktion durchzuziehen niedriger und die Chance auf Erfolg viel grösser.

Als Beispiel für so eine grössere Aktion wird "Kleiderschrank aufräumen" genannt. Schliesslich ist der Kleiderschrank auch ein Ort, der täglich Frust oder Freude bereiten kann.
Ich selbst bin sowieso Fan eines aufgeräumten Kleiderschranks und sehe halbjährlich alle Sachen durch. Aber auch ich habe doch etwas mehr als eine Stunde gebraucht um alle Kleidung herauszunehmen, den Schrank auszuwischen, Zweifelfälle an zu probieren und ggfs. weg zu tun oder wieder ein zu räumen. Aber das Ergebnis ist toll! Wieder Übersicht und ein paar vergessene schöne Sachen wiederentdeckt. Drei Sachen muss ich abändern, aber auch das ist kein Problem. Naja, die kommen dann wieder auf meine Let's-Finish-Old-Stuff-Liste... ;-)