Donnerstag, 19. November 2015

Freud und Leid/Glück und Unglück

Lange habe ich überlegt, ob ich zu den Attentaten in Paris letzten Freitag etwas schreibe.
So viele kluge und stimmige Berichte gibt es bereits, ebenso genügend schlecht recherchierte, hetzerische Beiträge, egal ob im Netz, Fernsehen, Radio oder den Printmedien.

Ich hatte abends - nach überstandenem Kindergeburtstag - geschrieben, dass Freitag der 13. ein Glückstag war. Nun, für viele Leute und deren Angehörigen leider nicht.

Was momentan, ach was, was überhaupt so in dieser Welt passiert, macht mich sehr wütend. Es reisst alte Wunden auf, die wie ich hoffte, endlich verheilt waren. Ich mache mir viele Gedanken, wie es wohl fürs Müllerchen in der Zukunft aussehen wird. Wir können und wollen ihn nicht in Watte packen. Er soll seinen positiven Blick auf die Welt bewahren, die erwartungsvolle Neugierde und sein sonniges Wesen. 

Und ich selbst weiss aus eigener Erfahrung, dass in dem Moment, in dem ich resigniere und mich fürchte, "die" (=Terroristen jeglicher Art/Hintergrund/Zielen/etc.) schon gewonnen haben - und das gönne ich ihnen einfach nicht!

Nein, ich bzw. wir werden keine unnötigen Risiken eingehen, Massenveranstaltungen waren sowieso noch nie mein Ding. Aber mich dadurch im alltäglichen Leben einschränken lassen? Mich fürchten und verkriechen? Nein, ganz bestimmt nicht.
Ich möchte das Leben feiern, mit Familie und Freunden zusammen sein, die schönen Dinge geniessen, Spass haben, Erfahrungen sammeln. Und das wünsche ich mir für uns alle.

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