Halloween, damit hatte ich bis vor vier Jahren so gar nix am Hut. Weder in Deutschland noch in Spanien noch in meinem früheren Wohnort in den Niederlanden spielte dieses aus den Vereinigten Staaten herübergewehte Kinderfest eine Rolle.
Nun, wir sind vor vier Jahren genau fünf Kilometer weiter in den Nachbarort gezogen und gleich im ersten Jahr klingelten am 31. Oktober zu unserem Erstaunen nach Einbruch der Dunkelheit mehrere Kinder an der Tür und sagten sehr lieb "trick or treat". Das Müllerchen (damals noch echt ein Kleinkind) war äusserst angetan von den Katzen, Prinzessinnen (ohhh ja, nix mit Ungeheuern und Monstern hier) und Rittern. Zum Glück hatten wir Süssigkeiten im Haus, obwohl, die Kinder waren so lieb, da wäre wahrscheinlich gar nix "Saures" passiert.
In den nächsten Jahren kamen an Halloween wieder Kinder vorbei, allerdings wurden es mit der Zeit zum Leidwesen des Müllerchens immer weniger Kinder. Letztes Jahr klingelten nur noch die beiden Nachbarsmädels, dafür bekamen sie aber vom Müllerchen eine Riesenmenge Süssigkeiten. So zum Ausgleich sozusagen. Ich bin mal gespannt, wie viele Kinder dieses Jahr vorbei schauen.

Klar sollte zumindest sein, dass es rein theoretisch was bei uns zu holen gibt. Denn auf Bitten des Müllerchens hatte ich letztes Jahr schon ein bisschen dekoriert. Weil das ganze ein bisschen in aller Eile geschehen musste (nachmittags am 31. Oktober), habe ich einfach mal in meinen Papiervorrat geguckt, weisses und schwarzes Papier gepackt, Aufklebeaugen, Schere und Kleber. Aus dem weissen Papier habe ich Gespenster ausgeschnitten und aus dem schwarzen Fledermäuse und eine böse guckende Katze. Die Deko haben das Müllerchen und ich auf die Wohnzimmerfenster geklebt und an der Haustür die grosse Plastikspinne (mit Saugnapf) vom Müllerchen angebracht.
Halloween konnte kommen!
Und als
Ulrike vom Blog Ulrikes Smaating diesen Herbst zur
Halloween-Aktion aufrief, war ich gleich begeistert! Denn mittlerweile sind mir noch ein paar Sachen eingefallen:
Die Douglasie im Garten unserer Nachbarin verliert gerade im Herbst viele Zapfen und ein Teil landet bei uns im Garten. Das ist kein Problem, sondern ganz im Gegenteil super, denn das sind tolle Dekoteile - oder in den Augen von Sohnemann und seinen Freunden hervorragende Geschosse...
So habe ich eine grosse Schüssel voller Zapfen gesammelt, diese getrocknet und dann mit Papierflügeln und besagten Aufklebeaugen zu Fledermäusen umgewandelt. Diese werden dann an einer getrockneten Wurzel über die Haustür gehängt und in den Rosenbogen. Ich hoffe nur, dass es nicht gerade an diesem Abend wieder schüttet wie nix.
Es wird auch noch ein paar Gespenster mehr geben. Und zwar aus den unzähligen Spucktücher, die noch aus Müllerchens Babyzeit stammen. Nur dummerweise sind die Plastikkugeln für die Geisterköpfe noch immer nicht angekommen$^^%#^% Aber das wird nachgeliefert, hoch und heilig versprochen! Bis Ende des Monats sollte das ja wohl klappen und dann verlinke ich bei Ulrike.
Viel Spass beim weiteren Basteln/Handarbeiten zum Thema Halloween, vielen Dank nochmals, liebe Ulrike, fürs organisieren dieser tollen Aktion und jetzt wünsche ich noch viel Lesespass bei
Hummelellis Plapperkasten! Ich bin schon ganz gespannt, was sie sich hat einfallen lassen.
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Mandarinen in Halloweenstimmung |