Vor gefühlten 10 Jahren bin ich begonnen, um mehr Ordnung zu schaffen, aufzuräumen, zu organisieren und Überflüssiges/nicht Gebrauchtes zu entsorgen.
Ich stecke immer noch beim Buchstaben N = Nähsachen, das zieht sich irgendwie und habe ich erst einmal beschlossen, die angefangenen Sachen fertig zu machen und dann erst alles zu sichten. Die optimale Aufbewahrung habe ich auch noch nicht gefunden undundund. Ja, ich weiss, faule Ausreden ;-)
Mittlerweile ist so einiges Ungebrauchte allerdings weggeben worden (viel Kinderkleidung und Hefte für ein kleines Hilfsprojekt im Südsudan), zum Recyclinghof gebracht (unzählige eingetrocknete Farbdosen und noch so einiges andere) und mehrere Sachen über Marktplaats (eine niederländische Webseite zum Verkauf/Weggeben von Sachen, gehört jetzt zu Ebay) verkauft.
Darunter ist auch diese Hängelampe, die wir von meinen Schwiegereltern "geerbt" haben und die lange Zeit über unserem Esstisch hing. Die Lampe hat uns treue Dienste geleistet und vorallem in der Winterzeit mit all der Deko, die ich dort hinein hängen konnte, viel Wärme und Gemütlichkeit gebracht.
Wäre da nicht diese elendige Spitze unten an der Lampe... Unzählige Male haben Herr Müller und ich uns den Kopf gestossen. Dabei hat das Müllerchen sicher das eine oder andere Schimpfwort gelernt, auweia! Daher dann unser Entschluss, das Ding zu entsorgen und eine neue Lampe zu kaufen.
Gesagt getan, neue Lampe im ersten Geschäft gefunden, gekauft und aufgehängt. Passt viel besser zu unseren hellen Möbeln und modernen Einrichtungsstil (eh, hört sich jetzt etwas übertrieben an, mir fällt aber kein besseres Wort ein).
Aber wohin mit der alten Lampe? Mülltonne? Nein, erstens nicht der richtige Platz und zweitens doch noch zu schade, weil gut erhalten. Recyclinghof? Nein, da kommt die Lampe ja auch nur auf den Müll. Irgendwie hatten wir es auch nicht geschafft, die Lampe zum Weggebladen zu bringen. Letztendlich habe ich ein paar Fotos gemacht und auf Marktplaats gestellt mit dem Hinweis "jegliches Angebot wird akzeptiert". Und dann hörten wir ganz lange Zeit nichts. So lange nichts, dass wir eigentlich schon vergessen hatten, dass wir eine Anzeige aufgegeben haben und dass auf dem Dachboden noch diese Lampe lagert.
Bis auf einmal ein Anruf kam, eine freundliche Frau dran, die die Lampe auch gleich abholen wollte und sogar noch was dafür zahlen wollte! Hat uns natürlich riesig gefreut und Herrn Müller gleich dazu angespornt, um weitere Sachen verkaufen zu wollen... Und das freut mich natürlich doppelt, denn so werden wir (hoffentlich) noch mehr Überflüssiges los.
Und die Lampe kommt jetzt in eine echte Seglerkneipe in Marken und tut hoffentlich noch lange ihren Dienst.
PS: Für den Fall, dass wir Sehnsucht nach dieser Lampe haben sollten, dürfen wir jederzeit vorbeikommen in der Kneipe... Das finde ich doch mal echt nett!
Samstag, 2. August 2014
Dienstag, 22. Juli 2014
Normalität...
... ist hier noch lange nicht eingekehrt. Zu oft werde ich noch damit konfrontiert, dass mein Körper einfach nicht so will wie ich. Aber mittlerweile lege ich öfter Pausen ein und probiere ganz bewusst, einmal nichts zu tun.
Bei der Hitze der vergangenen Tage musste ich wieder an meine Zeit in Spanien denken. Wer einmal bei 40 Grad im Schatten durch ein altes Stadtzentrum von der Schule nach Hause gelaufen ist, weiss, dass Eile sich nicht lohnt! Also, einfach einen Gang zurücknehmen, tief durchatmen und dann alles etwas langsamer angehen. Bei Herrn Müller geht das alles automatisch, aber der ist ja schliesslich auch in der Karibik aufgewachsen und schläft sogar bei 30 Grad im Schlafzimmer hervorragend ;-) Und das Müllerchen spielt von sich aus morgens im (noch) kühlen Garten, mittags im Wohnzimmer und abends will er immer unbedingt ins Planschbecken zum Abkühlen. Super angepasst ans Wetter, oder?
Und die vierbeinigen Bewohner unseres Hauses findet man wahlweise auf dem Dachboden (tja, ägyptische Vorfahren, die können mit Hitze umgehen) oder unter den Büschen im Garten.
In Arbeit ist hier übrigens so einiges, Socken für mich auf den Nadeln sowie ein Pullover für Herrn Müller. Für das Müllerchen habe ich heute schon Teile für eine Bermuda zugeschnitten. Jetzt muss ich nur noch die Nähmaschine vom Dachboden holen, dann kann ich da auch loslegen, aber vielleicht sollte ich erst einmal eine Pause machen...?
Bei der Hitze der vergangenen Tage musste ich wieder an meine Zeit in Spanien denken. Wer einmal bei 40 Grad im Schatten durch ein altes Stadtzentrum von der Schule nach Hause gelaufen ist, weiss, dass Eile sich nicht lohnt! Also, einfach einen Gang zurücknehmen, tief durchatmen und dann alles etwas langsamer angehen. Bei Herrn Müller geht das alles automatisch, aber der ist ja schliesslich auch in der Karibik aufgewachsen und schläft sogar bei 30 Grad im Schlafzimmer hervorragend ;-) Und das Müllerchen spielt von sich aus morgens im (noch) kühlen Garten, mittags im Wohnzimmer und abends will er immer unbedingt ins Planschbecken zum Abkühlen. Super angepasst ans Wetter, oder?
Und die vierbeinigen Bewohner unseres Hauses findet man wahlweise auf dem Dachboden (tja, ägyptische Vorfahren, die können mit Hitze umgehen) oder unter den Büschen im Garten.
In Arbeit ist hier übrigens so einiges, Socken für mich auf den Nadeln sowie ein Pullover für Herrn Müller. Für das Müllerchen habe ich heute schon Teile für eine Bermuda zugeschnitten. Jetzt muss ich nur noch die Nähmaschine vom Dachboden holen, dann kann ich da auch loslegen, aber vielleicht sollte ich erst einmal eine Pause machen...?
Freitag, 27. Juni 2014
Achtsamkeit
Sonja's Blog Wert-voll lese ich sehr gerne und entnehme ihm viele Anregungen und Tipps, an dieser Stelle ein ganz liebes Dankeschön von der stillen Leserin Mühlenmeisje.
Der Monat Juni steht bei ihr und Birgit = Fräulein im Glück im Zeichen von Achtsamkeit. Jeden Freitag gibt es dazu Beiträge auf den jeweiligen Blogs.
Den letzten Beitrag in meinem eigenen Blog habe ich am 1. Juni geschrieben, die Schlüsselgeschichte im Mühlenhaushalt. Hmmm, als ich diesen Eintrag frei geschaltet habe, konnte ich noch nicht wissen, dass eben genau dieser 1. Juni 2014 sozusagen mein zweiter Geburtstag wird, denn eine Sekunde Unachtsamkeit hat mein/unser Leben fürs erste durcheinander gewirbelt und alles hätte anders aussehen können.
Ich wollte nur eben mal etwas von der Treppe aufräumen, hab das Gleichgewicht verloren und bin gestürzt. Keine weiteren Details hier ;-) nur soviel: Eichentreppen geben nicht nach - auch wirklich nicht... Es ging mit Sirene und Blaulicht ins Krankenhaus, und ja, was soll ich sagen, in der Notaufnahme fühlte ich mich wie bei ER - nur ohne George Clooney.
Glück habe ich gehabt, unendlich grosses Glück, mein Schutzengel muss wohl fürs erste auf Urlaub bzw. verlangt wahrscheinlich Sonderzuschlag.
Aber Scherz beiseite, ich musste und muss noch immer einiges zum Thema Achtsamkeit lernen, denn mein/unser Alltag ist jetzt doch anders geworden.
Achtsamkeit bedeutet für mich:
In einem der Artikel wird Achtsamkeit auch mit Atmung in Verbindung gebracht.
Da fällt mir ein, dass ich während meiner Fahrt im Krankenwagen versucht habe folgende Atemübung zu machen, ganz einfach um nicht in totale Panik zu geraten. Meine frühere Yogalehrerin hatte mir vor vielen Jahren diese Übung gezeigt:
Einatmen: Ich schenke meinem Körper Ruhe.
Ausatmen: Ich lächle und entspanne.
Einatmen: Ich verweile im gegenwärtigen Moment.
Ausatmen: Was für ein wunderbarer Moment.
(Atemsätze von Meister Thick Nhat Hanh)
Die Konzentration auf meine Atmung hat mir sehr geholfen. Auch wenn der Alltag jetzt so langsam wieder in unser Leben zurückkehrt, versuche ich ganz bewusst auf meine Atmung zu achten und somit auch auf mich selbst zu achten.
In diesem Sinne, achtet auf Euch selbst,
viele Grüße von Mühlenmeisje
Der Monat Juni steht bei ihr und Birgit = Fräulein im Glück im Zeichen von Achtsamkeit. Jeden Freitag gibt es dazu Beiträge auf den jeweiligen Blogs.
Den letzten Beitrag in meinem eigenen Blog habe ich am 1. Juni geschrieben, die Schlüsselgeschichte im Mühlenhaushalt. Hmmm, als ich diesen Eintrag frei geschaltet habe, konnte ich noch nicht wissen, dass eben genau dieser 1. Juni 2014 sozusagen mein zweiter Geburtstag wird, denn eine Sekunde Unachtsamkeit hat mein/unser Leben fürs erste durcheinander gewirbelt und alles hätte anders aussehen können.
Ich wollte nur eben mal etwas von der Treppe aufräumen, hab das Gleichgewicht verloren und bin gestürzt. Keine weiteren Details hier ;-) nur soviel: Eichentreppen geben nicht nach - auch wirklich nicht... Es ging mit Sirene und Blaulicht ins Krankenhaus, und ja, was soll ich sagen, in der Notaufnahme fühlte ich mich wie bei ER - nur ohne George Clooney.
Glück habe ich gehabt, unendlich grosses Glück, mein Schutzengel muss wohl fürs erste auf Urlaub bzw. verlangt wahrscheinlich Sonderzuschlag.
Aber Scherz beiseite, ich musste und muss noch immer einiges zum Thema Achtsamkeit lernen, denn mein/unser Alltag ist jetzt doch anders geworden.
Achtsamkeit bedeutet für mich:
- Konzentration auf das, was ich gerade tue.
Eins nach dem anderen, auch wenn das im Alltag mit einem 3jährigen ab und zu nicht einfach zu realisieren ist. - Entspannung und zwar bevor ich komplett ausgepowert bin.
Ansonsten rebelliert mein Körper enorm und "darf" ich dann für zwei Tage ins Bett kriechen, denn es klappt gar nix mehr. - Offenheit bewahren, neugierig bleiben auf das Leben.
Es gibt noch so vieles, dass ich zusammen mit Mann und Kind oder auch alleine machen möchte. Ich will nicht warten bis ich mal wirklich viel Zeit und Geld habe (wahrscheinlich warte ich sowieso vergeblich darauf...), ich lebe hier und jetzt. - Geduld haben, vor allem mit mir selbst.
- Dankbarkeit.
Dankbar für allen ärztlichen Beistand, die Jungs von der Feuerwehr, unsere Nachbarn, die aufs Müllerchen aufgepasst haben und uns auch jetzt immer noch unterstützen.
Dankbar für meinen Mann und unseren Sohn, meine Schwester samt Familie, meine Eltern und Schwiegereltern, unsere Freunde, dankbar für so viele Leute, aber vor allem auch dankbar, dass alles so glimpflich ausgegangen ist und ich hier bin.
In einem der Artikel wird Achtsamkeit auch mit Atmung in Verbindung gebracht.
Da fällt mir ein, dass ich während meiner Fahrt im Krankenwagen versucht habe folgende Atemübung zu machen, ganz einfach um nicht in totale Panik zu geraten. Meine frühere Yogalehrerin hatte mir vor vielen Jahren diese Übung gezeigt:
Einatmen: Ich schenke meinem Körper Ruhe.
Ausatmen: Ich lächle und entspanne.
Einatmen: Ich verweile im gegenwärtigen Moment.
Ausatmen: Was für ein wunderbarer Moment.
(Atemsätze von Meister Thick Nhat Hanh)
Die Konzentration auf meine Atmung hat mir sehr geholfen. Auch wenn der Alltag jetzt so langsam wieder in unser Leben zurückkehrt, versuche ich ganz bewusst auf meine Atmung zu achten und somit auch auf mich selbst zu achten.
In diesem Sinne, achtet auf Euch selbst,
viele Grüße von Mühlenmeisje
Sonntag, 1. Juni 2014
Der verschwundene Schlüssel
Unser Haus stammt aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Soweit ich das beurteilen kann, sind die Türen auch noch original aus dieser Zeit. Bei den Schlössern bin ich mir da nicht so sicher, Tatsache aber ist, dass es - bis auf 2 Türen - keine Schlüssel mehr zu den Zimmertüren gibt.
Bevor sich jemand wundert, wie das denn mit Bad und WC ist, da gibt es Drehschlösser, was für niederländische Häuser so ziemlich Standard ist.
Die beiden Türen, für die es Schlüssel gibt und die auch keine echten Türklinken haben, sind die Tür zur Wäschekammer (naja, Kämmerchen) und zum Schrank unter der Treppe (dort ist dann z.B. Hauptwasserhahn und Elektro).
Vor einiger Zeit war auf einmal der Schlüssel zur Wäschekammer verschwunden. Jetzt wussten wir aber, dass das Müllerchen ganz begeistert eben diesen Schlüssel aus dem Schloss genommen hat und wieder hineingesteckt hat und das Ganze gefühlte 10 Stunden hintereinander. Nein, natürlich nicht, aber er war doch so 20 min fröhlich beschäftigt.
Naja, jedenfalls war der Schlüssel weg und Herr Müller und ich am Suchen. Glücklicherweise war das Müllerchen so lieb, um uns sein Versteck zu zeigen und fanden wir nicht nur eben diesen Schlüssel, sondern auch noch Bauklötze, Socken und so einiges andere zurück.
Also, da muss ich doch regelmässig mal saubermachen... Kommt auf die Liste.
Nun ja, Herr Müller und ich hatten uns vorgenommen, die beiden Schlüssel, von denen wir natürlich nur je ein Exemplar haben und die nicht gleich sind (wäre ja auch zu einfach gewesen), mal vorsichtshalber nachmachen zu lassen. Man weiss ja nie...
Ja, hätten wir das mal rechtzeitig getan, denn vor einigen Tagen war der Schlüssel zum Treppenschrank weg.
Kurze Freude, denn da ist nicht nur der Staubsager, sondern auch Wischmop und Eimer drin. Haha, muss ich nicht mehr putzen! Aber dort sind auch Katzenfutter und -streu gelagert und die beiden Vierbeiner in unserem Haus sollen ja schliesslich nicht verhungern (und auf irgendwelche Unglücke habe ich auch keine grosse Lust). Also Suchaktion gestartet - nur leider erfolglos. Das Müllerchen konnte sich an nix erinnern und ausser "Schlüssel weg bzw. sleutel weg" kam da nicht viel. Wir haben jedenfalls alles in unserem Haus umgedreht, dabei gleich mal sauber gemacht und versucht aufzuräumen. Kein Schlüssel!
Da habe ich daran gedacht, dass mein Lieblingsneffe ja bei der Freiwilligen Feuerwehr ist und die müssen ja schliesslich so einige Türen mal ganz schnell öffnen bzw. einrammen. Letzteres wollten zumindest Herr Müller und ich vermeiden, wobei das Müllerchen bestimmt beeindruckt gewesen wäre ;-)
Besagter Neffe gab uns aber den Tipp, um die Stifte aus den Scharnieren zu entfernen und dann die Tür auszuhebeln. Dankedankedanke Lieblingsneffe! Herr Müller legte los und tatsächlich - die Tür konnte ohne größere Probleme herausgehoben werden.
Jetzt ist ein neues Schloß eingebaut, der eine Schlüssel hängt an einem Haken oberhalb der Tür (außer Reichweite vom Müllerchen) und der zweite Schlüssel ist an einem sicheren Platz.
Dass wir jetzt auch ein neues Schloß für die Wäschekammer eingebaut haben, spricht für sich, oder?
PS: Der alte Schlüssel vom Treppenschrank ist immer noch nicht aufgetaucht... Wo der wohl steckt? Bei uns gibt es jedenfalls jetzt jeden Schlüssel in mindestens doppelter Ausführung.
Bevor sich jemand wundert, wie das denn mit Bad und WC ist, da gibt es Drehschlösser, was für niederländische Häuser so ziemlich Standard ist.
Die beiden Türen, für die es Schlüssel gibt und die auch keine echten Türklinken haben, sind die Tür zur Wäschekammer (naja, Kämmerchen) und zum Schrank unter der Treppe (dort ist dann z.B. Hauptwasserhahn und Elektro).
Vor einiger Zeit war auf einmal der Schlüssel zur Wäschekammer verschwunden. Jetzt wussten wir aber, dass das Müllerchen ganz begeistert eben diesen Schlüssel aus dem Schloss genommen hat und wieder hineingesteckt hat und das Ganze gefühlte 10 Stunden hintereinander. Nein, natürlich nicht, aber er war doch so 20 min fröhlich beschäftigt.
Naja, jedenfalls war der Schlüssel weg und Herr Müller und ich am Suchen. Glücklicherweise war das Müllerchen so lieb, um uns sein Versteck zu zeigen und fanden wir nicht nur eben diesen Schlüssel, sondern auch noch Bauklötze, Socken und so einiges andere zurück.
Also, da muss ich doch regelmässig mal saubermachen... Kommt auf die Liste.
Nun ja, Herr Müller und ich hatten uns vorgenommen, die beiden Schlüssel, von denen wir natürlich nur je ein Exemplar haben und die nicht gleich sind (wäre ja auch zu einfach gewesen), mal vorsichtshalber nachmachen zu lassen. Man weiss ja nie...
Ja, hätten wir das mal rechtzeitig getan, denn vor einigen Tagen war der Schlüssel zum Treppenschrank weg.
Kurze Freude, denn da ist nicht nur der Staubsager, sondern auch Wischmop und Eimer drin. Haha, muss ich nicht mehr putzen! Aber dort sind auch Katzenfutter und -streu gelagert und die beiden Vierbeiner in unserem Haus sollen ja schliesslich nicht verhungern (und auf irgendwelche Unglücke habe ich auch keine grosse Lust). Also Suchaktion gestartet - nur leider erfolglos. Das Müllerchen konnte sich an nix erinnern und ausser "Schlüssel weg bzw. sleutel weg" kam da nicht viel. Wir haben jedenfalls alles in unserem Haus umgedreht, dabei gleich mal sauber gemacht und versucht aufzuräumen. Kein Schlüssel!
Da habe ich daran gedacht, dass mein Lieblingsneffe ja bei der Freiwilligen Feuerwehr ist und die müssen ja schliesslich so einige Türen mal ganz schnell öffnen bzw. einrammen. Letzteres wollten zumindest Herr Müller und ich vermeiden, wobei das Müllerchen bestimmt beeindruckt gewesen wäre ;-)
Besagter Neffe gab uns aber den Tipp, um die Stifte aus den Scharnieren zu entfernen und dann die Tür auszuhebeln. Dankedankedanke Lieblingsneffe! Herr Müller legte los und tatsächlich - die Tür konnte ohne größere Probleme herausgehoben werden.
Jetzt ist ein neues Schloß eingebaut, der eine Schlüssel hängt an einem Haken oberhalb der Tür (außer Reichweite vom Müllerchen) und der zweite Schlüssel ist an einem sicheren Platz.
Dass wir jetzt auch ein neues Schloß für die Wäschekammer eingebaut haben, spricht für sich, oder?
PS: Der alte Schlüssel vom Treppenschrank ist immer noch nicht aufgetaucht... Wo der wohl steckt? Bei uns gibt es jedenfalls jetzt jeden Schlüssel in mindestens doppelter Ausführung.
Sport...
Zeit für mich selbst bedeutet seit einigen Monaten auch wieder Sport, genauer gesagt Sport im Fitnesscenter. Und dann unter Anleitung einer Personal Trainerin, was kein unnötiger Luxus für mich Faulpelz ist.
Schummeln während der Übungen ist nicht drin, sie sieht alles ;-)
Auch wenn ich mich danach die 500 m vom Studio nach Hause schleppen muss, es ist doch ein tolles Gefühl!
Aber da ich ja nicht nur einmal pro Woche Training haben, sondern auch alleine (sprich ohne Trainer) üben soll, war ich gestern Morgen brav sporteln.
Alsooo, sollte jemand das dringende Bedürfnis haben, um innerhalb von 12 Minuten 350 Kalorien zu verbrauchen, dann stelle man den Ruderapparat auf 2.500 m Strecke und fange mit dem Rudern an. Dabei sollte man sich nicht wundern, dass das alles sooo entsetzlich schwierig und anstrengend ist, denn nachdem man fertig ist (im wahrsten Sinne des Wortes) könnte man entdecken, dass man schlicht und einfach vergessen hat, den Schwierigkeitsgrad entsprechend einzustellen!
Daran hatte ich nicht gedacht und es stand auf 10 (von möglichen 10 Levels) - typischer Anfängerfehler...
Ich muss jetzt auch nicht beschreiben, wie sich meine Arme anfühlen, oder?
Schummeln während der Übungen ist nicht drin, sie sieht alles ;-)
Auch wenn ich mich danach die 500 m vom Studio nach Hause schleppen muss, es ist doch ein tolles Gefühl!
Aber da ich ja nicht nur einmal pro Woche Training haben, sondern auch alleine (sprich ohne Trainer) üben soll, war ich gestern Morgen brav sporteln.
Alsooo, sollte jemand das dringende Bedürfnis haben, um innerhalb von 12 Minuten 350 Kalorien zu verbrauchen, dann stelle man den Ruderapparat auf 2.500 m Strecke und fange mit dem Rudern an. Dabei sollte man sich nicht wundern, dass das alles sooo entsetzlich schwierig und anstrengend ist, denn nachdem man fertig ist (im wahrsten Sinne des Wortes) könnte man entdecken, dass man schlicht und einfach vergessen hat, den Schwierigkeitsgrad entsprechend einzustellen!
Daran hatte ich nicht gedacht und es stand auf 10 (von möglichen 10 Levels) - typischer Anfängerfehler...
Ich muss jetzt auch nicht beschreiben, wie sich meine Arme anfühlen, oder?
Dienstag, 27. Mai 2014
Sommermütze
Der Sommer kommt (bzw. ist ja schon längst da) und das Müllerchen braucht eine neue Mütze.
Herr Müller hat leider immer wieder Hautkrebs, GottseiDank bisher immer rechtzeitig erkannt und gut behandelbar, aber genau deswegen wollen wir beim Müllerchen kein Risiko eingehen. Er wird also immer schön eingeschmiert und darf bei Sonnenschein Mütze tragen.
Glücklicherweise findet er das auch gar nicht schlimm, die Mütze bleibt also schön auf dem Kopf, garantiert ja schliesslich auch eine bessere Sicht, da die Augen im Schatten sind und man nicht gegen die Sonne blinzeln muss...
Der Jeansstoff ist ge-upcycelt (war mal von Herrn Müller) und der Karostoff ist vom türkischen Laden bei uns im Dorf (eh Stadt, aber mit knappen 25.000 Einwohnern will ich da mal nicht von einer Stadt schreiben...). Und da die Schnur auch von einer Jacke stammt, die ich schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr getragen habe, ist das doch glatt ein Upcycling-Projekt.
Anleitung ist übrigens von Schnabelina, vielen Dank für die tolle Anleitung!
PS: Danke auch an Beertje, die sich ganz geduldig fotografieren liess, das Müllerchen hatte dafür keine Zeit/Lust...
Und jetzt schnell zum Upcycling Tuesday ;-)
Mittwoch, 21. Mai 2014
Handy-Hüllen
Für mein Mobiltelefon hatte ich vor einiger Zeit mal schnellschnell eine Hülle genäht. Nicht wirklich schön, aber auch nicht hässlich, praktisch eben.
Auf die Dauer aber wollte ich doch eine schönere Hülle und so habe ich mir bei SewNatural ein Nähpaket bestellt inkl. Anleitung. Die Stoffe passen gut zusammen finde ich und die Anleitung war wirklich gut beschrieben. Hier also das Ergebnis:
Mein Mann (von jetzt an im Blog Herr Müller genannt) fand die Hülle auch interessant, daher hat er eine wahre Upcycling-Handy-Hülle bekommen. Ich habe den Rest des Jeansstoffes vom Nähpaket sowie Stoff einer Uraltjeans von mir genommen. Das Futter ist der Rest von einer Mütze von Sohnemann (ab jetzt Müllerchen).
Ich habe ein paar Dinge gelernt beim Nähen dieser Hüllen (man lernt ja nie aus im Leben hihi):
Auf die Dauer aber wollte ich doch eine schönere Hülle und so habe ich mir bei SewNatural ein Nähpaket bestellt inkl. Anleitung. Die Stoffe passen gut zusammen finde ich und die Anleitung war wirklich gut beschrieben. Hier also das Ergebnis:
Mein Mann (von jetzt an im Blog Herr Müller genannt) fand die Hülle auch interessant, daher hat er eine wahre Upcycling-Handy-Hülle bekommen. Ich habe den Rest des Jeansstoffes vom Nähpaket sowie Stoff einer Uraltjeans von mir genommen. Das Futter ist der Rest von einer Mütze von Sohnemann (ab jetzt Müllerchen).
- Wenn dir was komisch vorkommt, dann stimmt da garantiert wirklich was nicht
- man sollte die Anleitung einfach erst einmal komplett durchlesen bevor man anfängt
- es hilft definitiv, wenn man die Nähmaschine korrekt einfädelt (hier fehlt mir jetzt doch glatt der auf-den-Kopf-hau-Smiley)
- Eile mit Weile triffts auch
- und zu guter Letzt: Der Auftrenner ist mein bester Freund (hab den doch tatsächlich einige Male gebraucht)
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