Was machst du eigentlich den ganzen Tag fragt Frau Brüllen wieder, so wie jeden 5. des Monats. Und diesen Monat bin ich auch mal wieder dabei.
06:45: Aufstehen, auch wenn es schwer fällt, das mit dem Früh aufstehen und Bereit sein für den Tag muss ich noch kräftig üben. Aber nächste Woche habe ich genügend Gelegenheit dazu, denn Herr Müller ist mal wieder auf Geschäftsreise und da stehe ich doch dann lieber früh auf um morgendliche Hektik zu vermeiden.
07:15: Geduscht, Haare gewaschen, Zähne geputzt, es geht zum Frühstück. Nebenbei das Müllerchen für den Schulkarneval zum Piraten ausstaffiert mit Hut, Shirt und löchriger Hose inklusive Kanarienvogel (in Ermangelung eines Papageis) auf der Schulter. Pausenbrot geschmiert, Rucksack gepackt, Piratenschatz gesucht, hey, ich bin jetzt jedenfalls wach und das ganze ohne Kaffee!
08:30: Herr Müller hat heute das Müllerchen zur Schule gebracht und jetzt trinken wir in aller Ruhe erstmal einen Kaffee.
Ich lese die Nachrichten im Netz durch und mach mich dann mal an die Hausarbeit, neverending story, aber ja, muss halt sein. Wäsche aufräumen, Betten machen, Trockner und Geschirrspüler anschmeissen, das übliche eben.
09:30: Die letzten Fäden vom Resteschal sind vernäht, yeah! Bilder vom Schal gibt es demnächst, heute ist einfach zu trüb für gute Fotos. Ohne Blitz zu dunkel und mit Blitz kommen die Farben wirklich falsch rüber, menno!
10:00: E-Mails schreiben, mich mal wieder aufregen über Personaler, die anscheinend nicht lesen können. Ich würde ja gerne Vollzeit arbeiten, aber es geht eben in der aktuellen Situation nicht. Deswegen steht ja auch in meinen sämtlichen Profilen das Wort Teilzeit... Warum überlesen die das immer? Aaarrrrgggghhh
Nun gut, aufregen hat ja doch keinen Zweck, aber wartet mal, wenn ich irgendwann mal wieder in einer Position arbeite, bei der ich mit Vermittlungsbüros zusammen arbeite, hah.
11:00: Niederländischkurs ist angesagt, ich kämpfe mich durch Vergangenheitsformen und Verbzusammensetzung. Grammatik im Schnelldurchgang, aber jetzt lerne ich wenigstens einmal die Feinheiten der niederländischen Sprache und irgendwie macht das ja auch Spass. Obwohl der Stoff im Kurs schon etwas weniger trocken präsentiert werden könnte ;-)
12:00: Diese Woche (Woche 5) ist beim Thema "Ordnung Schaffen" der Kleiderschrank dran und zwar Aufräumen/Aussortieren in kleinen Schritten. Entweder man sich jeden Tag 15 Minuten Zeit um die Kleidung durchzusehen (d.h. je eine Schublade oder Schrankfach) oder arbeitet 90 Minuten am Stück durch oder eben auch 3x 30 Minuten. Auf diese Weise kann eine umfangreiche Aufgabe leichter erledigt werden und wird eben nicht endlos hinausgeschoben.
Ich hatte vor einiger Zeit schon meinen Kleiderschrank samt sämtlicher anderer Orte im Haus, wo sich Kleidung befindet, durchgesehen, daher habe ich nur 2 Pullis (Wolle, leider doch etwas eingegangen und somit zu klein), 2 T-Shirts, alte Socken und Leggings aussortiert. Zeitaufwand 30 Minuten für Ausräumen, Auswischen von Schränken und Schubladen und neu einsortieren. Ha, wieder was erledigt!
12:30: Mittagessen mit Herrn Müller und danach mal noch das Wohnzimmer aufräumen und Staubsaugen. Zwei Katzen und ein Kind sorgen immer für genügend Staub und Krümel...
14:00: Ich stehe auf dem Schulhof und warte auf eine Astronautin (Müllerchens Freundin) und meinen Piraten. Es war wohl ein turbulenter Tag in der Schule, denn die Astronautin ist sehr müde und weinerlich, das Müllerchen kommt auch gleich ohne Widerstreben mit zum Auto, nun, das verspricht ja einen gemütlichen Nachmittag.
Aber nix, was Lego spielen, Rosinenbrötchen und eine Runde Shaun das Schaf nicht ändern könnten. Die beiden spielen friedlich miteinander und haben viel Spass zusammen. Puh, da bin ich froh (zumal ich die Eltern der Astronautin nicht erreichen konnte).
17:00: Müllerchens Freundin ist abgeholt und hier geht es ans Abendessen machen, Kartoffeln, Erbsen und Karotten sowie Lachs im Blätterteig. Das Müllerchen isst sogar mit, normalerweise bleibt es bei Käsebrot oder ähnlichem, mit warmen Essen hat ers nicht so.
18:30: Das Müllerchen guckt Pingu und wir Erwachsenen bequatschen den Tag bis es dann fürs Müllerchen Richtung Bad und Bett geht.
Nach Dusche und 3 Geschichten ist das Müllerchen doch wirklich müde und im Kinderzimmer wirds dunkel und wenig später auch wirklich ruhig.
20:00: Herr Müller und ich räumen das Wohnzimmer und die Küche auf und dann geht es an die letzte Saison von New Tricks. Hach, schade dass die Serie eingestellt wurde, aber es sind ja immerhin 12 Saisons.
22:15: Auch wir sind müde und tappsen mit ner Tasse Tee Richtung Bett. Gute Nacht!
Freitag, 5. Februar 2016
Mittwoch, 3. Februar 2016
Es gibt so Tage...
... da hilft nur tief durchatmen und ruhig bleiben.
Aber vielleicht sollte ich mir zumindest mal in Grossbuchstaben auf einen Zettel schreiben:
"Sind die Taschen auch leer???"
Verfizte Papiertaschentücher von schwarzen Jeanshosen zu entfernen ist nun mal nicht meine Lieblingsbeschäftigung ;-)
Aber vielleicht sollte ich mir zumindest mal in Grossbuchstaben auf einen Zettel schreiben:
"Sind die Taschen auch leer???"
Verfizte Papiertaschentücher von schwarzen Jeanshosen zu entfernen ist nun mal nicht meine Lieblingsbeschäftigung ;-)
Sonntag, 31. Januar 2016
Sonntagsfreude (oder auch Burenborrel)
Diese Sonntagsfreude ist nicht nur eine Sonntagsfreude, eigentlich eine beihnahe-jeden-Tag-Freude, nämlich gute Nachbarn (= buren auf Niederländisch).
Jeden Januar seit bestimmt 13 Jahren treffen sich alle Nachbarn unseres Häuserblocks, d.h. die Bewohner dieser sechs Reihenhäuser, und stossen aufs neue Jahr an. Begonnen hat dies aus einem weniger erfreulichen Grund, wir alle hatten immer wieder Besuch von Mäusen und - igitt - Ratten. Glücklicherweise nicht in den Häusern selbst, aber der Gedanke, dass die Biester unter den Häusern und in den Zwischenräumen hin und her sausten, nun ja, das war kein sehr erfreulicher Gedanke.
Jedenfalls kamen wir damals an Sylvester beim Neujahrswünschen auf die Idee, uns bei Kaffee und Kuchen mal alle zusammenzusetzen und das Problem gemeinsam anzugehen. Es blieb nicht bei Kaffee und Kuchen, irgendwie hatte jeder noch etwas leckeres mitgenommen und in so einige Weinflaschen später hatten wir Pläne zwecks Beseitigung ungewünschter Untermieter geschmiedet.
Einige Monate später war das Problem gelöst und mittlerweile sind ein paar Katzen und Hunde in den sechs Häusern dazu gekommen, die Kleintiere haben sich wohl anderweitig niedergelassen.
Aber der Januarumtrunk (= borrel auf Niederländisch) blieb.
Jeweils reihum bei einer Familie, jeder bringt was Leckeres zu Essen und Trinken mit. Es werden lustige Geschichten erzählt, Neuigkeiten ausgetauscht, Pläne wie z.B. Dacherneuerung gemacht. Leider gab es auch schon einen Todesfall, aber Frau A. hat ihr Leben gelebt und so richtig viel Spass dabei gehabt, ich denke, dass ist das Wichtigste im Leben. Nur schade, dass wir sie nie wieder mit ihrer roten Ente um die Ecke tuckern sehen...
Ich mag unsere Nachbarn (gut, nicht alle, eine Nachbarin ist - sagen wir mal - etwas speziell); wenn Not am Mann ist kann ich immer irgendwo klingeln und wir helfen uns ohne jedoch andauernd zusammenzuhocken. Das stelle ich mir wiederum auch sehr anstrengend vor.
Aber gut, ich schweife ab, heute ist wieder "Burenborrel" und zwar bei uns. Kartoffelsalat, Wurstsalat, Obatzda und Tabouleh stehen kühl, Herr Müller und das Müllerchen haben gerade Baguette und Radieschen gekauft, die Getränke stehen griffbereit und ich, ich gehe jetzt mal den Schokoguss für die Donauwellen erwärmen. Und dann freue ich mich auf die nächsten Stunden ;-)
Jeden Januar seit bestimmt 13 Jahren treffen sich alle Nachbarn unseres Häuserblocks, d.h. die Bewohner dieser sechs Reihenhäuser, und stossen aufs neue Jahr an. Begonnen hat dies aus einem weniger erfreulichen Grund, wir alle hatten immer wieder Besuch von Mäusen und - igitt - Ratten. Glücklicherweise nicht in den Häusern selbst, aber der Gedanke, dass die Biester unter den Häusern und in den Zwischenräumen hin und her sausten, nun ja, das war kein sehr erfreulicher Gedanke.
Jedenfalls kamen wir damals an Sylvester beim Neujahrswünschen auf die Idee, uns bei Kaffee und Kuchen mal alle zusammenzusetzen und das Problem gemeinsam anzugehen. Es blieb nicht bei Kaffee und Kuchen, irgendwie hatte jeder noch etwas leckeres mitgenommen und in so einige Weinflaschen später hatten wir Pläne zwecks Beseitigung ungewünschter Untermieter geschmiedet.
Einige Monate später war das Problem gelöst und mittlerweile sind ein paar Katzen und Hunde in den sechs Häusern dazu gekommen, die Kleintiere haben sich wohl anderweitig niedergelassen.
Aber der Januarumtrunk (= borrel auf Niederländisch) blieb.
Jeweils reihum bei einer Familie, jeder bringt was Leckeres zu Essen und Trinken mit. Es werden lustige Geschichten erzählt, Neuigkeiten ausgetauscht, Pläne wie z.B. Dacherneuerung gemacht. Leider gab es auch schon einen Todesfall, aber Frau A. hat ihr Leben gelebt und so richtig viel Spass dabei gehabt, ich denke, dass ist das Wichtigste im Leben. Nur schade, dass wir sie nie wieder mit ihrer roten Ente um die Ecke tuckern sehen...
Ich mag unsere Nachbarn (gut, nicht alle, eine Nachbarin ist - sagen wir mal - etwas speziell); wenn Not am Mann ist kann ich immer irgendwo klingeln und wir helfen uns ohne jedoch andauernd zusammenzuhocken. Das stelle ich mir wiederum auch sehr anstrengend vor.
Aber gut, ich schweife ab, heute ist wieder "Burenborrel" und zwar bei uns. Kartoffelsalat, Wurstsalat, Obatzda und Tabouleh stehen kühl, Herr Müller und das Müllerchen haben gerade Baguette und Radieschen gekauft, die Getränke stehen griffbereit und ich, ich gehe jetzt mal den Schokoguss für die Donauwellen erwärmen. Und dann freue ich mich auf die nächsten Stunden ;-)
Samstag, 30. Januar 2016
Ordnung Schaffen Woche 4
Diese Woche ist der Esstisch dran, haha, da ich was den Esstisch betrifft sowieso ein Ordnungsfreak bin, ist dieser Punkt ziemlich schnell erledigt. Allerdings war das Fensterbrett, an dem unser Esstisch steht, doch etwas sehr zugemüllt mit allen möglichen Dingen.
Ich habe dann all die Malsachen vom Müllerchen sortiert, ein paar Dinge entsorgt, Korrespondenz von Herrn Müller zu den anderen Briefen und Zeitungen von ihm gelegt (die er mittlerweile auch durchgesehen und aussortiert hat) und ein paar Bücher an ihren eigentlichen Platz zurückgelegt. Danach das Fensterbrett abgestaubt und abgewischt. Leider muss ich die Malsachen vom Müllerchen doch wieder dorthin zurücklegen, denn momentan gibt es keinen anderen freien Platz (wird sich ja demnächst mal ändern) und ich bin ja schon lang froh, wenn das Müllerchen überhaupt mal malen oder basteln will. Damit hat er es nämlich nicht so und ist ja schon wichtig, dass er so langsam mal mehr mit Stiften malen bzw. schreiben übt.
Aber wie gesagt, ich habe bald einen besseren Platz für die Mal- und Bastelsachen und dann hat sich das auch erledigt. Jetzt muss ich nur Herrn Müller noch soweit kriegen, dass er auch wirklich keine Sachen auf dem Fensterbrett "zwischenlagert"...
Wider Erwarten klappt es mit dem Freihalten der Küchenarbeitsflächen sehr gut. Mir gefällt es, dass ich mehr Platz beim Kochen habe. Und da habe ich doch glatt gleich einen Zitronenkuchen gebacken ;-)
Ich habe dann all die Malsachen vom Müllerchen sortiert, ein paar Dinge entsorgt, Korrespondenz von Herrn Müller zu den anderen Briefen und Zeitungen von ihm gelegt (die er mittlerweile auch durchgesehen und aussortiert hat) und ein paar Bücher an ihren eigentlichen Platz zurückgelegt. Danach das Fensterbrett abgestaubt und abgewischt. Leider muss ich die Malsachen vom Müllerchen doch wieder dorthin zurücklegen, denn momentan gibt es keinen anderen freien Platz (wird sich ja demnächst mal ändern) und ich bin ja schon lang froh, wenn das Müllerchen überhaupt mal malen oder basteln will. Damit hat er es nämlich nicht so und ist ja schon wichtig, dass er so langsam mal mehr mit Stiften malen bzw. schreiben übt.
Aber wie gesagt, ich habe bald einen besseren Platz für die Mal- und Bastelsachen und dann hat sich das auch erledigt. Jetzt muss ich nur Herrn Müller noch soweit kriegen, dass er auch wirklich keine Sachen auf dem Fensterbrett "zwischenlagert"...
Wider Erwarten klappt es mit dem Freihalten der Küchenarbeitsflächen sehr gut. Mir gefällt es, dass ich mehr Platz beim Kochen habe. Und da habe ich doch glatt gleich einen Zitronenkuchen gebacken ;-)
Donnerstag, 21. Januar 2016
Ordnung Schaffen Woche 3
Also das mit dem früher Aufstehen und dergleichen, das muss ich definitiv noch üben. Aber schliesslich hat mich auch mal wieder eine fiese Erkältung erwischt, das gilt doch auch irgendwie als Entschuldigung, oder? Und Make-up überlebt meine Niesanfälle momentan wirklich nicht lange, daher lass ich das dann mal gleich.
Die Badezimmerschränke sind weiterhin schön ordentlich, das funktioniert, immerhin etwas.
Diese Woche ist dann der Bereich in der Küche dran, der wohl in den meisten Familien am schnellsten unordentlich und unübersichtlich wird: die Arbeitsflächen. Auch wir sind hier keine Ausnahme mit Müslikarton, diversen Brotverpackungen, Kaffee, Thermoskanne, Katzenfutter, unzähligen angebrochenen Keksrollen undundund. Dazu noch gebrauchtes Geschirr und alles, was mal kurz wo abgestellt werden muss und dann dauerhaft in der Küche bleibt wie z. B. Taschenlampe und Sportuhr.
Nicht gut, guilty as charged, anders kann ich es nicht ausdrücken.
Also, dann mal los, ich habe alles von beiden Theken geräumt, die Spülmaschine geladen, dabei einiges entsorgt bzw. an den eigentlichen Platz getan, dann die Theken gut geputzt (warmes Wasser mit einem Schuss Allesreiniger, mehr ist bei dem Kunstmarmor nicht zu empfehlen), trocken gerieben und dann entsprechend die übrig gebliebenen Dinge wieder zurückgeräumt.
Jetzt habe ich wieder genügend Arbeitsfläche, was in unserer Küche (ich sag nur 5m x 1,80m, blödes Format) fast an ein kleines Wunder grenzt. Auf der einen Seite Spüle, Herd und Arbeitsfläche mit darauf Kaffeemaschine, Brotkorb und Küchenrolle; auf der anderen Seite zwei Obstkörbe, 3 Keksdosen (gefüllt mit leckeren Keksen hihi) und Katzenfutter sowie einige Katzenutensilien. Ich finde es jedenfalls sehr aufgeräumt und übersichtlich. Herr Müller findet es auch prima und das Müllerchen wird in dem Fall einfach nicht gefragt ;-)
Bis jetzt sind beide Flächen auch (noch) nicht zugemüllt, mit etwas Disziplin sollten wir diesen Zustand doch zum Dauerzustand machen können?!
Die Badezimmerschränke sind weiterhin schön ordentlich, das funktioniert, immerhin etwas.
Diese Woche ist dann der Bereich in der Küche dran, der wohl in den meisten Familien am schnellsten unordentlich und unübersichtlich wird: die Arbeitsflächen. Auch wir sind hier keine Ausnahme mit Müslikarton, diversen Brotverpackungen, Kaffee, Thermoskanne, Katzenfutter, unzähligen angebrochenen Keksrollen undundund. Dazu noch gebrauchtes Geschirr und alles, was mal kurz wo abgestellt werden muss und dann dauerhaft in der Küche bleibt wie z. B. Taschenlampe und Sportuhr.
Nicht gut, guilty as charged, anders kann ich es nicht ausdrücken.
Also, dann mal los, ich habe alles von beiden Theken geräumt, die Spülmaschine geladen, dabei einiges entsorgt bzw. an den eigentlichen Platz getan, dann die Theken gut geputzt (warmes Wasser mit einem Schuss Allesreiniger, mehr ist bei dem Kunstmarmor nicht zu empfehlen), trocken gerieben und dann entsprechend die übrig gebliebenen Dinge wieder zurückgeräumt.
Jetzt habe ich wieder genügend Arbeitsfläche, was in unserer Küche (ich sag nur 5m x 1,80m, blödes Format) fast an ein kleines Wunder grenzt. Auf der einen Seite Spüle, Herd und Arbeitsfläche mit darauf Kaffeemaschine, Brotkorb und Küchenrolle; auf der anderen Seite zwei Obstkörbe, 3 Keksdosen (gefüllt mit leckeren Keksen hihi) und Katzenfutter sowie einige Katzenutensilien. Ich finde es jedenfalls sehr aufgeräumt und übersichtlich. Herr Müller findet es auch prima und das Müllerchen wird in dem Fall einfach nicht gefragt ;-)
Bis jetzt sind beide Flächen auch (noch) nicht zugemüllt, mit etwas Disziplin sollten wir diesen Zustand doch zum Dauerzustand machen können?!
Sonntag, 17. Januar 2016
Sonntagsfreude
Am Sonntag
einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken... die
ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung
schlicht und einfach eine
Sonntagsfreude sind :)
Dieses Mal ist es wirklich eine Sonntagsfreude, denn als wir heute morgen aus dem Fenster sahen, lag da eine dünne Schicht Schnee! Hier bei uns im flachen Land ist das eine reine Seltenheit und das Müllerchen freute sich natürlich wie Bolle und wollte gleich im Schlafanzug und barfuss nach draussen... Stiefel waren dann doch angesagt und er hat ganz fleissig mit Herrn Müller geschippt und gefegt.
Wenn die Sonne so auf den Schnee scheint und alles glitzert, dann fühlt man sich doch gleich viel besser ;-
| Archivfoto aus dem letzten Winterurlaub |
Freitag, 15. Januar 2016
Ordnung Schaffen Woche 2
Das Motto dieser Woche ist "Bereit sein für den Tag", sprich gleich morgens fix und fertig für den Tag sein so mit geduscht, angezogen (höhö), geschminkt und die Haare schön. Nun ja, die männlichen Mitglieder im Hause Mühlenmeisje haben es da einfach, da erstens keine Farbe im Gesicht und zweitens sehr kurze Haare ;-)
Falls der Badezimmerschrank noch nicht fertig ausgeräumt und aussortiert war, sollte man dies auch in der laufenden Woche tun.
Tja, die Badezimmerschränke sowie diverse andere Stellen, an denen Cremes etc. sind (ich sage nur Handtasche und Kinderzimmer), habe ich jetzt wirklich komplett ausgemistet, geputzt und neu eingeräumt. Bonuspunkte gibt es fürs Durchsehen der Medikamente, denn schliesslich kann alles mit Haltbarkeitsdatum 12/2015 nun auch Richtung Apotheke zum Entsorgen.
Das "Bereit sein für den Tag" habe ich mir ziemlich einfach vorgestellt. Duschen und Haare waschen, Anziehen, das Müllerchen zur Schule bringen, alles kein Problem.
Allerdings bin ich zugegebenermassen ein ziemlicher Morgenmuffel, Herr Müller hat in all unseren Jahren des Zusammenlebens gelernt, dass er vor dem ersten Kaffee besser nichts zu mir sagen sollte. Dementsprechend langsam komme ich morgens aus dem Bett und Richtung Bad. Dass wir trotzdem morgens kein grosses Chaos haben liegt an den klar aufgeteilten Aufgaben.
Aber keine Regel ohne Ausnahme. Ich denke nur an heute morgen, als ich eigentlich länger schlafen durfte und Herr Müller das Müllerchen zur Schule bringen wollte. Telefonkonferenzen mit Leuten in verschiedenen Zeitzonen können den eigenen Zeitplan gehörig durcheinander bringen und so kam es, dass ich das Müllerchen nach Katzenwäsche (also ich), ohne Make-up (auch ich hihi) aber mit gepacktem Rucksack (Trinkflasche und Pausenverpflegung fürs Müllerchen) einigermassen rechtzeitig in der Schule ablieferte während Herr Müller am Telefon hing und technische Details erörterte.
Puh, entspannt ist anders, also werde ich jetzt in Zukunft abends rechtzeitig ins Bett gehen und morgens auch wirklich zum Weckerklingeln aufstehen (nimm das Grinsen aus dem Gesicht, Herr Müller!) und mich mal gleich für den Tag wappnen (nun ja, im übertragenen Sinne dann). Mal sehen, ob das klappt...
Falls der Badezimmerschrank noch nicht fertig ausgeräumt und aussortiert war, sollte man dies auch in der laufenden Woche tun.
Tja, die Badezimmerschränke sowie diverse andere Stellen, an denen Cremes etc. sind (ich sage nur Handtasche und Kinderzimmer), habe ich jetzt wirklich komplett ausgemistet, geputzt und neu eingeräumt. Bonuspunkte gibt es fürs Durchsehen der Medikamente, denn schliesslich kann alles mit Haltbarkeitsdatum 12/2015 nun auch Richtung Apotheke zum Entsorgen.
Das "Bereit sein für den Tag" habe ich mir ziemlich einfach vorgestellt. Duschen und Haare waschen, Anziehen, das Müllerchen zur Schule bringen, alles kein Problem.
Allerdings bin ich zugegebenermassen ein ziemlicher Morgenmuffel, Herr Müller hat in all unseren Jahren des Zusammenlebens gelernt, dass er vor dem ersten Kaffee besser nichts zu mir sagen sollte. Dementsprechend langsam komme ich morgens aus dem Bett und Richtung Bad. Dass wir trotzdem morgens kein grosses Chaos haben liegt an den klar aufgeteilten Aufgaben.
Aber keine Regel ohne Ausnahme. Ich denke nur an heute morgen, als ich eigentlich länger schlafen durfte und Herr Müller das Müllerchen zur Schule bringen wollte. Telefonkonferenzen mit Leuten in verschiedenen Zeitzonen können den eigenen Zeitplan gehörig durcheinander bringen und so kam es, dass ich das Müllerchen nach Katzenwäsche (also ich), ohne Make-up (auch ich hihi) aber mit gepacktem Rucksack (Trinkflasche und Pausenverpflegung fürs Müllerchen) einigermassen rechtzeitig in der Schule ablieferte während Herr Müller am Telefon hing und technische Details erörterte.
Puh, entspannt ist anders, also werde ich jetzt in Zukunft abends rechtzeitig ins Bett gehen und morgens auch wirklich zum Weckerklingeln aufstehen (nimm das Grinsen aus dem Gesicht, Herr Müller!) und mich mal gleich für den Tag wappnen (nun ja, im übertragenen Sinne dann). Mal sehen, ob das klappt...
| Winterveilchen |
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