Dienstag, 17. September 2013

Nachtrag zu K wie Kühlschrank

Die Einsätze zum Aufbewahren von Eiern konnten raus, die benutzen wir nämlich nicht. Erstens essen wir fast nie Eier und falls doch, dann werden die ziemlich schnell verwendet - meistens für Kuchen oder Muffins.

Aber da ich sehr für Recycling bin, bleiben die beiden Plastikteile und werden zum Mischen von Acrylfarben verwendet. Find ich für mich 'ne tolle Lösung ;-)

Sonntag, 15. September 2013

K wie Kühlschrank

Ehem, ich dachte ja, dass ich zumindest im Kühlschrank Ordnung hätte. Schliesslich gucke ich ja oft genug pro Tag hinein.

Aber trotzdem habe ich noch so einige Leichen gefunden - Gottseidank nur in Form von Uraltapfelmus mit Pelzbesatz und Frischkäse mit Kräutern, der nicht nur durch die Kräuter grün gefärbt war...

Also, alles raus aus dem Kühlschrank, rein in die Kühltruhe (wir haben da so ein tolles Campingding, passt unheimlich viel rein), Kühlschrank ausschalten und abtauen lassen. Ging schneller als ich dachte übrigens.
Ich habe dann alle Fächer und Platten mit Sodawasser gereinigt, abgetrocknet und dann den Kühlschrank wieder eingeschaltet, wobei es ziemlich lange gedauert hat, bis er wieder die richtige Temperatur hatte.

Im Hause Mühlenmeisje herrschte bisher immer Uneinigkeit, was wo im Kühlschrank hingehört. Aber, hihi, dafür empfiehlt es sich, die Gebrauchsanweisung zu lesen, dort wird das nämlich super erklärt. Ist jetzt auch viel übersichtlicher und erleichtert die Durchsicht. Ich gucke ab jetzt auch immer die Sachen durch, wenn ich den Einkaufszettel schreibe, dann kann ich nämlich gleich noch Fehlendes (weil über Datum etc.) mit aufschreiben.

Juchuh, wieder etwas geregelt!

Dienstag, 27. August 2013

J wie Jacken

Die Garderobe hatte ich ja eigentlich schon mal ausgemistet, aber irgendwie schleichen sich da heimlich still und leise immer wieder Sachen hinein, die da nicht hinein gehören. Mann und Sohn schieben jegliche Verantwortung von sich und beschuldigen die Katzen, aber ich kann mir nun wirklich nicht vorstellen, was unsere Katzen mit einem Motorradhelm wollen...

Schals und Tücher sind schnell wieder sortiert. Das ist ja der Vorteil, wenn man regelmässig alles mal durchsieht. Kommen wir aber zu all meinen Jacken und Mänteln, da hängt so einiges und wird nicht mehr verwendet. Und dann rede ich nur von meinen eigenen Sachen!

Momentaner Stand:
  • dunkelblauer Regenmantel
  • schwarzer Wintermantel
  • knallblauer Trenchcoat
  • weisser Sommermantel
  • lila Outdoorjacke mit Fleeceinnenjacke
  • blauer Blazer
  • blaue Wachsjacke mit Steppinnenjacke
Also, der Blazer hing nicht mal auf einem Bügel, pfuipfui, der wurde als erstes mal begutachtet, für sauber befunden und kam zurück in den Kleiderschrank, wo er auch hingehört. Zählt bei mir nämlich nicht als Aussenkleidung, sondern Bürokleidung und komm deswegen auch in den Schrank zu Hosenanzügen etc.

Tja, Suche im Netz nach einer Auflistung, was frau denn wirklich so an Jacken/Mänteln benötigt, war nicht so erfolgreich. Aber wenn ich es mir so recht überlege, brauche ich eigentlich nur das Folgende:
  • Regenmantel (in unserem Klima unerlässlich, meiner hat auch eine Kapuze, superpraktisch)
  • Wintermantel (ohne Worte)
  • Trenchcoat (für wenn's mal nicht regnet, aber trotzdem kühl ist)
  • Outdoorjacke (für Garten, Wald, etc.)
Gehen müssen daher der weisse Sommermantel (keine Ahnung, wie das gute Stück jemals in meinen Besitz kam, bereits ohne Kind äusserst unpraktisch und schmutzanfällig) sowie die Wachsjacke. Um die Wachsjacke tut es mir irgendwie leid, ich habe sie oft getragen, aber mittlerweile ist sie ziemlich ramponiert und im Prinzip auch viel zu schwer. Meistens ziehe ich sowieso den Regenmantel an. Das gute Stück kommt in die Mülltonne, da es wirklich kaputt ist, aber die Innensteppjacke werde ich mal noch behalten. Das kommt zu den Upcyclingprojekten. Und der Sommermantel wird verkauft bzw. kommt zur Altkleidersammlung, falls ihn niemand haben will. Hat ja keinen Sinn, wenn ich erst ausmiste und dann in der Wäschekammer einen Berg Altkleidung lagere...

Die Jacken meines Mannes müssten auch mal aussortiert werden, aber dafür muss ich erst einmal den geeigneten Moment abwarten ;-)

Dienstag, 13. August 2013

I wie Internet

Aus verschiedenen Gründen habe ich hier sehr lange nicht geschrieben.
Wegen Jobsuche war ich lange im Netz unterwegs, habe viel nachgesehen, Bewerbungen geschrieben, bin fast verzweifelt mit Headhuntern, die zwar sagen, dass sie mein Profil hochinteressant finden, aber dann auch wirklich sofort durchfallen, da sie mir einen Vollzeitjob anbieten, wo ich doch ausdrücklich nach einer Teilzeitstelle suche...
Stundenlanges Surfen im Netz nach der einen wunderbaren Anleitung für ein gehäkeltes Flugzeug etc. etc. Irgendwie war das Intertnet nur noch ein Zeitklau.

Und da bei mir am besten der "totale Entzug" hilft und ich ja diesen Blog ausschliesslich für mich selbst nutze, habe ich mich für eine lange Pause entschieden.

Nichtsdestotrotz geht es mit dem Entrümpeln und Neuorganisieren weiter, denn Kind, Teilzeitjob (hurra, es hat dann doch noch geklappt!), Haushalt und ein eventueller Umzug (ist aber noch in weiter Ferne, wir müssen da erst mal ein neues Haus finden) sorgen schon dafür, dass hier wirklich mal klar Schiff gemacht werden muss. Und ich war auch nicht untätig.

Grosses Lob auch an meinen Mann, denn er hat z.B. die ganzen Weingläser aussortiert. Lag aber auch daran, dass unser Sohnemann mit seiner Plastikflasche verdammt gut zielen kann und genau auf das Regal mit den Kristallgläsern gezielt hat... Ihr ahnt den Rest der Geschichte.
Jedenfalls haben wir jetzt jeweils 6 kleinere und grössere Weingläser (Mann hatte in der Zwischenzeit Geburtstag und unsere Freunde hatten diesen wunderbaren Einfall für Geschenke) und noch einige Gläser, die wir aus sentimentalen Gründen nicht weg tun wollten. Dazu noch Whisky-, Sekt-, Sherry- und Schnapsgläser, das sollte langen für alkoholische Getränke. Nicht dass wir sooo viel trinken, aber so für alle Fälle. Die Cognacschwenker waren so verstaubt, ich glaube, da waren 15 Jahre Staub drin, die gingen gleich zum Recyclingcenter und erfreuen jetzt hoffentlich jemanden, der Cognac mag und geniesst.

Im Recyclingcenter ist mir auch die Idee gekommen, für die nächste grosse Party keine Plastikbecher zu kaufen, sondern einfach die Gläser dort zu kaufen (Weinglas z.B. 20 Cent) und danach einfach wieder zurückzubringen. Sieht doch echt besser aus und ist garantiert umweltfreundlicher, Papp- bzw. Plastikbecher sind irgendwie Undinger und erinnern mich immer an Kindergeburtstag...

Gut, jetzt bin ich aber doch vom eigentlichen Thema abgewichen, ich werde also wieder regelmässig bloggen. Ich muss mich mal um ein Impressum kümmern, aber eigentlich verlinke ich nicht, will auch keine Werbung machen, nicht dass hier irgendein Anwaltfuzzi auf dumme Gedanken kommt, wir haben sowohl einen Rechtsanwalt als auch einen Notar in der Familie, und notfalls kann ich einen meiner Neffen fragen, der ist Kampfsportler... Spass beiseite, das Thema ist mir ernst, ich kann nur leider nicht so viele Informationen finden, da mein Blog ja in NL angesiedelt ist, ich aber auf Deutsch schreibe, da muss ich mal am Ball bleiben.
Jedenfalls werde ich auch von jetzt an meine Fotos mit Wasserzeichen versehen, obwohl ich davon ausgehe, dass ich als absoluter Fotografieranfänger ja eh keine weltbewegenden Fotos fabriziere... Aber man lernt ja immer dazu ;-)

Donnerstag, 25. April 2013

H wie Haarsachen

Mit dem Buchstaben H war es so eine Sache. Lange fiel mir so gar nix ein, bis ich morgens unter der Dusche nach meinem Shampoo greifen wollte und festgestellt habe, dass ich gleich 3 verschiedene Shampoos dort stehen habe... Bisschen viel des Guten, oder?

Leider habe ich nicht die tollen Haare meiner Mutter geerbt (ich sage nur dunkelbraune Locken), sondern bin mit blonden Schnittlauchlocken gesegnet. Komischerweise werden die in feuchtwarmen Klima auch zu supertollen Locken, wir leben allerdings in NL und da ist es zwar meistens feucht, aber eben nicht warm. Und nur wegen meiner Haare umziehen, naja, ich weiss nicht.

Um aus meinem Haar etwas zu machen brauche ich also Hilfsmittel wie Lockenbürste, Haarspray und Festiger. Mal abgesehen von Shampoo, Haarkur und Spülung. Die Sachen sind alle im Badezimmer verteilt und ich habe wieder einmal alles aus Schrank, Dusche und Spiegelschrank geholt und sortiert.
Tja, was soll ich sagen? Die 3 Shampoos dürfen bleiben, die benutze ich wirklich abwechselnd, 2 davon sind sowieso schon fast leer, da kommt dann eben nur ein neues anstatt zwei. Allerdings war ich bei all den Haarfestiger und -pflegezeugs rigoroser, davon habe ich eigentlich 2/3 gleich in den Müll befördert, da sie entweder wirklich nicht wirken (zumindest nicht bei mir) oder zu alt waren. Mir tut's ja leid, erstens als ich zusammen gerechnet habe, wieviel Geld ich wegwerfe, und zweitens weil ich ja eher fürs aufbrauchen als fürs wegwerfen bin. Aber manchmal muss man eben standhaft bleiben. Bleiben durften also auch das Haarspray (die Miniversion zum Mitnehmen, viel brauche ich ja nicht), Schaumfestiger und Haarcreme zum griffiger machen der Haare. Ach ja, Haarkur und Spülung dürfen auch bleiben, ist bei meinen mittellangen Haaren auch eine gute Idee, so kann ich Spliss weitestgehend vermeiden - und gut riechen tun sie auch!

Bei Haarspangen, -gummis und -nadeln das gleiche: Irgendwie alles doppelt und dreifach und überall verteilt. Diese Sachen habe ich jetzt in einer schönen Tasche griffbereit im Schrank und muss nicht mehr lange danach suchen.

Haarbürste, Kamm und Bürstenaufsätze der Haartrockner habe ich auch sauber gemacht (haha, wieder etwas weniger Shampoo in der Flasche, so wird das noch was) und wieder verstaut. Auf einmal ist viel mehr Platz in den beiden Schränken, und das obwohl es vorher nicht vollgestopft war. Ich bleibe aber tapfer und kaufe keine neuen Sachen (sonst wäre ja der tolle Effekt gleich wieder hin). Dafür war ich aber heute beim Friseur ;-)

Extra-Brownie-Punkte gibt es fürs weitere Aussortieren des Badezimmerschranks, da sind doch glatt noch einige Uraltleichen aufgetaucht... Die wurden natürlich auch postwendend entsorgt.
Das Schöne ist, dass ich jetzt mit einem Blick sehen kann, was noch so fehlt und nachgekauft werden muss. Zahnpasta steht schon auf der Einkaufsliste.

Donnerstag, 11. April 2013

Upcycling

Die Aktion Upcycling Tuesday finde ich toll, all die wunderbaren Ideen und Möglichkeiten! Ich schnuppere immer gerne hinein und entdecke jedes Mal wieder etwas Neues.

Nur leider hatte ich in den letzten Wochen nicht genügend Zeit, um selbst zu upcyclen. Naja, das stimmt nicht ganz. Zwei Hosen für Sohnemann sind fertig geworden, aber die fotografiere ich lieber im gewaschenen Zustand ;-)

Jetzt habe ich aber ein Projekt für mich selbst gefunden, hoffentlich ist das bis zum nächsten Dienstag fertig, dann kann ich nämlich auch wieder einen Beitrag liefern.

G wie Gewürze

Bevor es hier allzu ruhig wird (nach Windpocken und MD kam auch noch ein Grippevirus in unser Haus geflogen) schreibe ich doch mal zum Thema Gewürze.

Unsere Gewürze bewahre ich in einem kleinen Plastikkorb auf, das ist schön übersichtlich, es fliegt nix rum im Schrank und mit einem Griff habe ich alles gleich zur Verfügung. So ein Gewürzregal wie früher oder noch besser einen Gewürzdrehständer finde ich toll, aber das ist aus Platzgründen in unserer Miniküche nicht machbar. Abgesehen davon würde ich wahrscheinlich nur einen Teil der Gewürze verwenden und der Rest würde letztendlich alt werden. Und das ist dann auch genau der Grund, warum ich die Gewürze mal aussortieren will...

Gewürze, und da fasse ich mal alles zusammen von Gewürzen und Kräutern, sollten trocken, dunkel und kühl aufbewahrt werden. Das klappt bei mir super, denn ich bewahre alles im Schrank auf, weit genug entfernt vom Herd (soweit das hier möglich ist) und dosiere, indem ich das Gewürz in einen Löffel schütte. Somit vermeide ich, dass es zu Klumpen kommt, was nämlich schnell passiert, wenn man über dem Topf direkt aus dem Behälter würzt.

Gewürze sollte man auch nicht zu lange aufbewahren. Abgelaufenes am besten gleich entsorgen, das Aroma ist sowieso weg.

Glücklicherweise gab es hier keine Überraschungen. Ich habe mir auch vor einiger Zeit schon vorgenommen, nur das zu kaufen, was wir wirklich verwenden. Mit Salatkräutern (die leckerste Mischung vom Markt), Pfeffer, Salz, Nelken, Oregano, Thymian, Majoran, Paprika, Chilipulver, Serreh, Galgant, Lorbeer, Curry und Muskat komme ich im allgemeinen wunderbar aus.

So, das wäre geschafft, aber... In dem Schrankfach, in dem ich die Gewürze aufbewahre, stehen auch die Flaschen mit Öl und Essig. Und da muss doch glatt eine Flasche etwas undicht gewesen sein, denn der Boden klebte so richtig schön dolle! Also, alles rausräumen, dabei habe ich auch gleich die Packung Veggieburger zum Anrühren aus dem Jahr 2009 und die Ketjapflasche mit Haltbarkeitsdatum 2010 entsorgt. Das die mir bis jetzt nicht aufgefallen sind... ;-)
Merke: Regelmäßig auch mal in die hintersten Ecken im Schrank gucken!

Die ganze Aktion dauerte nur 30 Minuten, da wundere ich mich selbst, dass ich das bis jetzt nicht besser hingekriegt habe. Aber der Mensch ist ja bekanntlichermassen lernfähig...

PS: Fotos gibt es dieses Mal keine, da mein Mann die Kamera für die Arbeit brauchte. Aber bald habe ich Geburtstag, vielleicht kriege ich ja eine eigene Kamera, wer weiss?

Und noch ein Nachtrag: G wie Garderobe (im Eingangsbereich) habe ich auch erledigt. Und dabei habe ich einen wunderschönen Wollschal wiedergefunden, von dem ich dachte, dass er schon seit langem weg wäre. Nicht, dass ich den Schal jetzt brauche - die Temperaturen sind heute sogar zweistellig - aber es hat mich doch sehr gefreut!